Wunsch Geld

8. September 2008

Halbes Geld? - Kapitalismus ist Krieg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 05:08

> Diese “einseitige Änderung des Geldsystems” wäre nichts anderes als
> die Wiederherstellung des Status -eigene-website-optimal-bekannt-machen-teil1/”>von vor 2 Jahren. Damals existierten
> unterschiedliche Währungen und es funktionierte. Und in Deutschland
> versuchte nicht jeder Italiener mit Lire zu zahlen, oder?
Ich schrieb “Geldsystem”, nicht “Währung”.
> Der Markt sorgt dann dafür, daß diese Produkte im Inland hergestellt
> werden. Das kann einer Wirtschaft und den darin lebenden Menschen nur
> lieb sein!!
Nein, das kann es nicht. Internationale Arbeitsteilung hat mehr
Vorteile als eine Abschottung, wie wir immer wieder sehen konnten.
Allen Ländern, die gezwungenermassen unverhältnismäßig auf
Eigenproduktion angewiesen sind oder waren, geht oder ging es
ziemlich dreckig.
> Wenn nein, stellt sich die Frage, wo die Grenze ist, die das Beben
> auslöst. Und ob man diese Grenze überhaupt erreichen muß.
Du zitierst sozusagen das Paradoxon von Zenon. Achilles ist aber doch
schneller als die Schildkröte.
http://www-users.rwth-aachen.de/gunter.heim/HTMLarchiv/011101.htm
Wo die Grenze genau ist, kann man nur im Praxisversuch ermitteln. Und
daran hapert es in der Volkswirtschaft etwas.
> Geld wandert, natürlich. Aber Geld vermehrt sich NIE!
Möp - jetzt wissen wir, was Du nach Keynes lesen solltest.
“Einführung
in die Geldtheorie”.
> Was sich eventuell vergrößert, sind Geldvermögen - auf dem Papier in
> Form von Buchgeld. Aber: Der Saldo dieser Vermögen mit den Schulden
> ist immer NULL. Jedem Euro Vermögen steht genau ein Euro Schulden
> gegenüber (woher kämen sonst die Zinsen?). Wenn sich die Vermögen
> vergrößern, müssen sich somit auch die Schulden vergrößern. Oder auf
> Deutsch: Eine Umverteilung von Schuldnern zu Gläubern, von
> Habenichtsen zu Habenden, von Arm zu Reich.
Wieso sollte jeder Euro irgendwem geschuldet werden? Und woher soll
der Nullsaldo kommen? Du vermischst Geld- und Bilanzierungsregeln
oder den Goldstandard oder was auch immer. Du meinst vielleicht, dass
alle Positionen auf dem Kapitalmarkt in gewisser Weise Schulden sind.
Das ist vielleicht richtig. Aber der Kapitalmarkt ist eben nicht die
gesamte Volkswirtschaft.
> Die Aufbewahrung wird nicht gänzlich blockiert. Sie wird erschwert!
Ob
erschwert oder blockiert - die Geldfunktionen sind beeinträchtigt.
> Wertaufbewahrungsmittel oder Tauschmittel.
Heutiges Geld ist beides. Du magst mit der Hälfte zufrieden sein.
> Aber ist es nicht seltsam, daß unser heutiges Geld
>
angeblich gleichzeitig beide Funktionen hat?
Nein, tut es nicht. Es ist schlicht Realität.
> Deshalb istes durchaus denkbar, daß Wirtschaftskrisen dadurch
> ausgelöst werden, daß Geld vermehrt als Wertaufbewahrungsmittel
> anstatt als Tauschmittel genutzt wird.
Wenn Du Geld in den Sparstrumpf tust, verliert es nicht den Status
als Tauschmittel (falls es dann nicht stinkt, aber pecunia non olet).

7. September 2008

Geld - Mengeles Geist geht um

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 16:05

geld > Blödsinn.
> > Es geht _immer_ nur um Geld und Macht und dabei ist es herzlich egal
> > ob Du in China bist, in Russland, in Deutschland, den USA oder
> > meinetwegen im Kongo.
>
> Tja, das ist eine Realität, mit der man sich arrangiert (bzw. für
> sich ausnutzt) oder untergeht … oder man sucht sich ein stilles
> Plätzchen, wo man nach seinen eigenen Regeln leben kann, was aber
> ohne eine gewisse Startinvestition ziemlich aussichtslos ist und man
> damit wieder am Ausgangspunkt ist. Ich sage nicht, dass ich das gut
> heiße, aber es ist die derzeit vorherrschende Realität.
Schön, dass Du es also so siehst wie ich. :) Es ist vorherrschende Realität. So ist es nunmal. Man geht mit ihr,
geht aus dem Weg oder bekämpft sie, das sind die Möglichkeiten.
> > > Natürlich sind Pharmafirmen keine Wohltätigkeitsorganisationen.
> > > Natürlich wollen die Jungs mit ihren Produkten eine Menge Geld
> > > verdienen. Das müssen sie aber auch, denn die Entwicklung eines neuen
> > > Wirkstoffs kann leicht in einen dreistelligen Millionenbetrag gehen.
> > >
> > > Das ist unter anderem auch einer der wichtigsten Gründe für die
> > > zahlreichen Fusionen im Pharmabereich: Die einzelnen Hersteller
> > > konnten die Entwicklungskosten für neue Wirkstoffe nicht mehr selbst
> > > tragen.
> >
> > Rate mal warum.
>
> Warum liegt auf der Hand: Migräne- oder Krebsforschung ist ein wenig
> aufwändiger als Hustensaft zu entwickeln. ;-) Ich hätte eher auf die Patente getippt. Die Pharmaindustrie ist
regelrecht damit zugepflastert. Im übrigen wird das auch mit der IT
passieren, wenn “wir” die tun lassen.

Geld erwirtschaftet, - Rebellion von Rechts?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:03

geldeld erwirtschaften könnte der junge Gitarrist etwa, indem er von
> seinem BAFÖG oder seiner Arbeitslosenhilfe einen Teil dadurch spart,
> indem er mal kocht, statt den Pizzaservice anzurufen und dann dieses
> ersparte Geld als Bürgergeld verteilt für Leute, denen es schlechter
> geht.
> Das Argument, das er dagegen aufbringt, die Miethöhe, ist
> Schwachsinn, denn die Mieten in armen Ländern sind auch oft sehr
> hoch, teilweise sind sogar die Lebenshaltungskosten vergleichbar.
> Aber das geht ja alles zu sehr ins Detaill. Da nennt man sich doch
> lieber Künstler, obwohl gerade Kunst von der Sorgfalt lebt.
>
> Klaus Heck

4. September 2008

Hmmm… - Netzeitung will Geld sehen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:02

geldber bestimmt nicht die Netzzeitung.
>
> Ich habe mir gestern mal exemplarisch einige Berichte zu “schmutzigen
> Bomben” und Schutz davor in Deutschland durchgelesen. Fazit: Alles
> Mist. Der selbe panikverbreitende schlecht recherchierte Quatsch wie
> in den meisten “Printmedien” oder Fernsehen. Kann sein, dass die in
> anderen Gebieten kompetenter sind, aber für mich ist das nix.
>
> Brain
…siehst du, das ist es, was ich meinte mit “qualitativ” und
“ähnliches Niveau” von Onlineangeboten gegenüber Printangeboten:
Was ist wirklich besser?
Wo zielt die Übung hin?
WENN ich mir mal eine gute, bundesdeutsche Tageszeitung kaufe (ja, es
gibt ein paar *g*), dann genieße ich das und nehme mir die Zeit, sie
komplett und kritisch durchzulesen.
Erst, WENN das auch auf eine Onlinezeitung zuträfe, WÜRDE ich sie
alsbald (zumindest monateweise) abonnieren.
Das muß eben noch “gelernt” werden, wie man die Schnelligkeit des
Netzes nicht für “Panikmache”, “Weblegenden” (a la van Helsing) und
ähnlichen Schmuh vergeudet, sondern ECHTE journalistische Arbeit
BEZAHLBAR in

3. September 2008

das Problem ist das Geld - Kontrolle der Zivilgesellschaft

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:02

geld man sich nicht fragen, warum die BRD für selbstverantwortlich
Menschen, die sich im Ausland freiwillig in Gefahr begeben,
finanziell mit hohen Summen eintritt, diese Steuermittel aber im
Inland z.B. nicht für Gewaltopfer, private Insolvenzen und andere
Notfälle im Inland bereit stehen?
Ist eine Muslima, die freiwillig im Ausland lebt, schutzbedürftiger
als Menschen, die es hier aushalten? Müssen wir uns hier vielleicht
erst einmal alle gegenseitig oder jeder sich selbst entführen? Wenn
überhaupt jmd. bezahlt, dann wohl doch der jeweilige Auftraggeber für
die mildtätigen Leistungen der Helfer.
Die Frage ist übrigens nicht neu. War da nicht vor ein paar Jahren
ein Pädagogenehepaar, das unbedingt auf Kodo im Rebellengebiet Urlaub
machen mußte?
Ich denke, die Frage sollte erlaubt sein, wofür das Land die Steuern
seiner Bürger ausgibt (ich weiß allerdings, da gibt es noch ganz
andere Summen); mschen wir uns aber nicht was vor, wenn wir denken,
es ging um Frau Osthoff? Eigentlich wurden doch PR-Gelder für
Merkel

Geld ist nie weg… - Volle Panik auf der Titanic

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 07:03

> nicht zu vergessen, und von politikseite nie erwähnt, dass es
> natürlich nicht ganz billig ist ein land mit 20 milionen einwohnern
> und deren arbeitslosen und sozialhilfe, renten und sonstigen
> krankenkassenleistungen zu zahlen….
> man will ja keine wähler verlieren…
du redest nur vom Geld des Staates. Aber das ist ja dann auch nicht
weg, wenn er es den Arbeitslosen gibt, denn die konsumieren ja für
dieses Geld und das ist gut für die Wirtschaft und damit wieder für
die Steuern. Stell dir vor der Staat würde kein Geld für die
Arbeitslosen ausgeben, wie dreckig es erst dann der Wirtschaft gehen
würde, wenn diese als Konsumenten alle wegfallen!
Was die anderen Leistungen betrifft gilt das gleiche: Geld ist nie
weg, es hat nur jemand anders - und konsumiert normalerweise dafür,
also kurbelt die wirtschaft an.
> nicht dass die leute was dafür können, aber ich finde es komisch ,
> dass der kostenfaktor ddr und wiedervereinigung nie erwähnt wird.
Tja, irgendwelche profilierungssüchtigen Politiker mußten das ganze
ja auch schnellschnell durchziehen, um sich ihr Bild im
Geschichtsbuch zu sichern…
Aber abgesehen davon: Hätte der Osten nicht als neuer Markt für den
Westen nach der Wende dienen können, dann wäre die Krise, die wir
jetzt haben, schon vor 10 Jahren gekommen. Die Situation war nämlich
dieselbe, nur etwas kleiner.
> von der treuhand und den verschwundenen gelder ganz zu schweigen
Auch hier: Geld ist nie weg! Wer hat es denn bekommen, das von der
Treuhand? Da wurden doch Gelder ausgegeben, um Firmen auszuschlachten
und sie dann verlustbringend an “Investoren” aus der BRD zu verkauft.
Und die 2 Billionen, die wir letztes Jahr erwirtschaftet haben sind
nicht wenig (und vor allem: es ist mehr als jemals zuvor!), trotzdem
müssen wir uns mit weniger Lebensstandard zufrieden geben. Wie paßt
denn das zusammen?
RetRo

31. August 2008

Ahoi… - Netzeitung will Geld sehen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:02

in/2008/08/11/ganar-dinero-portales-internet-by-live-online-poker/”>geldi,
> > > 7 Euro für eine Netzzeitung.
> > > Im MONAT?
> >
> > Wieso? Ist irgendeine gute Print-Tageszeitung preiswerter?
> Nein, ist Sie nicht. Aber hast du den Artikel gelesen ?
Selbstverständlich, sonst hätte ich mich meiner Postingantwort
enthalten.
Hast du meinen Beitrag rezipiert?
> Das Lesen selbst bleibt kostenlos.
> Es geht lediglich um Zusatzdienste.Daher ist die
> Konkurrenz ja nicht eine regionale Tageszeitung.
Nun, ich habe mir erlaubt, etwas zu SPEKULIEREN.
War das als solches nicht kenntlich?
Die Zusatzdienste als finanziell mächtige Tragsäulen eines
Onlineangebots habe ich in der Tat bezweifelt und einen
“allgemeineren, spekulativen Zusammenhang” hergestellt.
Ist dir das eigentlich aufgefallen?
> > Bedenke: je mehr Angebote Leserseitig akzeptiert werden, desto eher
> > wird der Markt die Preise wieder nivellieren.
> Nein, das wird nicht passieren.
Da bin ich mir eben nicht sicher…
Die Zeit wird

30. August 2008

Re: In dem Augenblick… - Netzeitung will Geld sehen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 14:02

> …in dem reine Online-Zeitungen das Niveau von Print-Zeitungen
> erreicht haben - journalistisch wie auch preislich - gibt es keinen
> Grund mehr, eine solche Zeitung nicht KOMPLETT zu abonnieren.
>
> Aus irgendwelchen kleinen Nebendiensten kann eine Zeitung sich
> nämlich finanziell nicht tragen.
>
> Das Konzept von “Spiegel Online” finde ich ansonsten z.B. ziemlich
> vernünftig -die Mischung von Online- und Offlineangebot, wobei
> Vorabartikel im Web einen geringen Preis von < 1 Euro haben.
> Sollte dieses Angebot sich langfristig durchsetzen, würden die Preise
> für das Lesen von Einzelartikeln bestimmt sinken.
>
> Auf auf!
> Online Zeitungen gefördert!
>
>
> McGyver

26. August 2008

Re: Nun gut… - GEMA verlangt Geld von Spieletrailer-Sit…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:02

geldnwiefern wir hier auf den Urheberrechten rumgetrampelt? Zu irgendwas
> muss Musik doch nun gut sein!
die Musik von “heute” kann man doch eh nur wegkippen
> Oder darf ich mir zwar eine CD für 20 Euro kaufen und alleine
> anhören, muss aber draufzahlen, sobald ein Freund mithören will? Muss
> ich künftig bei einer Party mit Freunden GEMA Gebühren entrichten?
künftig? Das müßtest Du schon seit je her (nun, es gibt natürlich
Sonderfälle).
> Wenn nicht, wo liegt der da Unterschied zu einer Videoseite, auf der
> sich “eingefleischte Videofreunde” unentgeltich austauschen können?
eine “Party” hat immer eine begrenzte Anzahl von Konsumenten. Eine
Webseite hat potentiell deutlich mehr Konsumenten.
> Summen über Anwälte einfordert, die 1. in keiner Relation zum
> Sachverhalt stehen, 2. nicht realisierbar sind und von denen 3. die
> Künstler sowieso nur den kleinsten Teil sehen.
falls die Künstler überhaupt was sehen …

Geld und Waffen - Jenseits der Kontrolle

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:05

Hallo TvS,
Recht haben Sie. Aber man muss hier doch zwei Dinge auseinanderhalten.
Die Projekte der Bundeswehr sind im Bereich der Biowaffenforschung klar
defensiv orientiert. Natürlich spricht die Tatsache für sich,
dass der Grad der Geheimhaltung derart hoch ist, beunruhigen tut mich
DAS aber nicht nur bei der Biowaffenforschung.
Der Bericht des Sunshine-Project weist in dem Zusammenhang deutlich -
und schon in der Einleitung - darauf hin, dass die im Vergleich zum
Gesamthaushalt des Bundesministeriums für Verteidigung
überproportionale Steigerung des Unteretats für die
Erforschung biologischer Kampfstoffe auch in Stellungnahmen der
Bundeswehr höchstselbst offen mit der neuen Orientierung
“unserer Streitkräfte” auf out-of-area-, also
Auslandseinsätze im Zusammenhang zu bringen ist.
Hier liegt die militaristische Gefahr. Der Bundeswehr aber
Offensivforschung zu unterstellen käme der Auffassung der
Lafontaine-Attentäterin nahe, die vermutete, die Bundesregierung
lasse Sklaven in unterirdischen Fabriken für sich arbeiten.
Auf einer anderen Karte steht der Umgang mit dem Wissen in der privaten
Industrie. Der im Text zitierte Bericht nennt verschiedene private
Forschungsinstitutionen, die mit der Materie befasst sind. Ich bin
Realist genug, zu vermuten, dass sie ihre Forschungsergebnisse an den
Meistbietenden verkaufen und ethische Bedenken dabei nur eine marginale
Rolle spielen.
Ob die Konsequenzen verheerender wären, wenn die
“Forschungsergebnisse” von Saddam Hussein oder Rudolf
Scharping meistbietend ersteigert werden möchte ich zur Diskussion
stellen ;) In diesem Sinne
Harald Neuber

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