Umgang mit Geld … - Billig hat seinen Preis
> > kurze Zusammenfassung:
> >
> > 1. Die Höhe des BGs. Sie festzusetzen …
> >
> Try
> > kurze Zusammenfassung:
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> > 1. Die Höhe des BGs. Sie festzusetzen …
> >
> Try
geld > Noel Byron schrieb am 24. Juni 2003 11:22
> > > Ein Projekt, dass leicht zu bedienen und gut dokumentiert
> > > ist braucht aber meist weniger Support. Das nächste Problem
> Ja die mplayer bibliotheken sind echt spitze dokumentiert! Möcht
> nicht wissen wie oft di gleiche dumme Frage in die diversen
> Mailinglisten immer wieder gestellt wird, weil die doku so gut ist!
Wie gut sind die Formate und Funktionen von kommerzieller Software,
beispielsweise Word oder Excel, dokumentiert? Wenn Du hier Vergleiche
anstellst, mußt Du schon beide Seiten betrachten.
> Also das ist Witz unter Linux haben da alle das irgendwie speziell
> umgedreht und seis nur dass suse total strange verdreht drauf ist.
Nein, sind sie nicht. Das Konzept mag nicht perfekt sein, aber es ist
logisch und darauf ausgerichtet, den Zugang zu Linux zu vereinfachen.
Man kann gegen den YaST haben, was man will, dennoch ist er das beste
Tool seiner Art.
> Schließlich darf sich niemand anders auskennen damit man immer beim
> gleichen supporter bleiben muss.
So funktioniert OSS nicht. Du mußt das nicht verstehen.
> > Und darf. Gerade im Linuxsektor gibt es in jeder Stadt
> > mindestens eine Linux User Group, die Support für
> > alle möglichen Programme anbieten.
>
> Dürfen ist eine sache es dann wirklich auch können ne ganz andere.
Können ist kein Thema, wenn man denn darf.
> > _DU_ brauchst weniger Steuern zu zahlen, weil ich hier in
> > einer öffentlichen Einrichtung GPL Software einsetze. Also beschwere
> > Dich mal nicht
>
> Ja also kriegst ein sicheres einkommen von Papa Staat (verbeamtet?).
> Damit bist du sowieso schon disqualifiziert. Schließlich gibts auch
> Leute die davon Leben das sie Ihre Software verkaufen
Das sind aber nicht die Entwickler, die ihre Software unter der GPL
vertreiben.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, daß Du entweder geistig ziemlich
einfach strukturiert oder aber völlig merkbefreit bist.
Luke
geldm Rahmen der Rentenversicherung finden ganz erhebliche
> West-Ost-Transfers statt.
> Dafür können zwar die Renter nichts, aber die Frage bleibt, warum man
> das auf den Beitragszahler abladen muß.
Du solltest eher mal darüber nachdenken, wer die Vorteile aus den
gravierenden monetären West-Ost-Transfers zieht. Wie sagte hier mal
jemand so schön: Du wirfst mit Nebelkerzen
Während nach der deutschen EInigung (besser gesagt schon vorher, nach
dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft und der (praktischen) Kopplung
der DDR-Markt an die D-Mark die DDR wie ein trockener Schwamm ebenso
die Waren-Überproduktion aufsaugte und so ein gravierender Teil der
Transfer-Gelder den Weg zurück in den Westen fand sorgten die Gesetze
unter der Regierung Kohl für eine praktische Benachteiligung der
(übrigen) DDR-Kleinunternehmen (schau dir mal die Subventionen damals
an, bevorteilt waren praktisch nur West-Unternehmen), einen
Zusammenbruch des kompletten Immobilienmarktes (nette Wirkung eines
Gesetzes, das praktisch das Parken von Geldern in Investitionsruinen
hier ermöglichte) sowie durch die Auftrags-Vergabeverordnungen der
öffentlichen Hand dazu, daß die wirtschaftlich stärkeren
West-Unternehmen praktisch immer die Aufträge der öffentlichen Hand
im Osten übernahmen.
Dazu kam die “Strukturkrise” des “Kapitalismus”, soll heißen, daß die
negativen Auswirkungen des Konzentrationsprozesses immer mehr
durchschlugen. Im Endeffekt hast du eine fast zerstörte ökonomische
Grundlage in den “neuen Bundesländern” mit einer Verkaufsfläche bei
Großvertriebsformen, die teilweise bei 90% liegt und so als schwarzes
Loch Geld aus der Region wieder abzieht, im Gegensatz aber keinerlei
Geldzufluß bringt (das macht der Staat) - eine Entwicklung, die auch
im Westen inzwischen merkbar sein sollte. Die Steuerpolitik des
Bundes folgte in den Jahren seit der Einheit (und vorher
wahrscheinlich auch) immer der Prämisse, Steuergeschenke auf Kosten
der Länder und damit der kleinökonomischen Strukturen zu machen,
Steuermehreinnahmen aber immer auf Bundesebene zu erzielen. Die
Entmachtung der Kommunen, die praktische Zerstörung der
Kleinökonomien im Konzentrationsprozess und die Zerstörung des
Mittelstandes wirken da Hand in Hand. Die Wirkung der Fördermittel
bzw. der West-Ost-Transferleistungen ist nahe Null, da die Gelder im
üblichen Zentralisierungsstrudel wieder abfließen. Einfach gesagt:
Die sogenannten Ost-Subventionen sind im Endeffekt nur indirekte
Subventionen für dieselben Unternehmen, die auch die nicht
ostspezifischen Subventionen abfassen.
> Weiteres Problem: Die DDR hatte kein Beamtenversorgungssystem und
> keine sich privat absichernden Unternehmer.
Letzteres ist unrichtig. Woher kommt das Märchen?
> Wenn man die jetzt
> plötzlich nach 1990 dort einführt, ist die Basis der
> Rentenberechtigten (faktisch alle Alten) erheblich größer als die
> derjenigen, die dafür zahlen (Beamte nicht, Unternehmer nicht etc.).
Du weißt schon, daß die meisten ehemaligen Ost-Unternehmer nur
Mindestrente beziehen und danach zum Sozialamt gehen - obwohl sie
vergleichsweise viel in das Ost-Rentensystem einzahlten? Und daß
Beamte nicht direkt einzahlen - das scheint eine Eigenschaft jeder
post-preußischen Staatsform zu sein (wäre ja auch praktisch nur das
Schieben von Geld von einer in die andere Tasche).
> D.h. der “unüberlegte” Systemwechsel produziert Anpassungskosten, die
> auf die verbliebenen Rentenbeitragszahler umgelegt werden - die aber
> eigentlich damit nichts zu tun haben und noch weniger dafür können.
> Wenn die Politik sowas will, müßte sie das eigentlich aus
> Steuergeldern finanzieren.
Besser wäre gar keine Gelder in den Osten pumpen und dafür die
dortigen Kleinökonomien selbstständig entwickeln lassen. Statt dessen
wurde hier als Allererstes eine Staatsbürokratie installiert, gegen
die der Osten noch lächerlich primitiv war. Die
Auftragsverteilungs-Systeme (Ausschreibungen) der öffentlichen Hand
sind für die spezielle Ost-Situation ungeeignet (und nebenbei nicht
nur für die Ost-Situation, sie fordern im Ganzen zum
Ausschreibungs-Betrug auf), das Bankenwesen boykottierte nebenbei
praktisch die kompletten KfW-Kredite. Jetzt sollen noch die letzten
Präsenzbanken (Sparkassen) niedergemacht werden - auf daß die
Kommunen das letzte eigene Marktregularium verlieren.
Der Systemwechsel war unüberlegt - unbestritten. Allerdings ist die
Betrachtung der “Ost-Transferleistungen” kurzsichtig, die jetzige
Situation, daß die Ost-Regionen am Subventionstropf hängen, eher
Folge des Versagens der Kohl-Regierung und auch der
Schröder-Regierung - denn von der versprochenen Stärkung des
Mittelstandes (und nur der kann lokal wirksame ökonomische Strukturen
aufbauen) ist nichts übrig geblieben. Mithin müssen die
Subventionsgelder auch wieder bei den üblichen Verdächtigen
versickern. Im Gegenteil, Rot-Grün riskiert auch noch den Verlust des
dualen Ausbildungssystems durch Zerstörung des Handwerks-Vorbehaltes.
Und entgegen setzt man dann Strafen - Gelder, die dann im Strudel der
Staatsschulden verschwinden (so wie die Strafen für die
Nichterfüllung der Schwerbeschädigten-Quote).
> Nach meiner Erinnerung hat selbst Rürup gemeint, daß ohne die
> Folgeprobleme der Wiedervereinigung der Renten-Beitragssatz ca. 3
> Prozentpunkte niedriger sein könnte.
Mag sein. Aber die gesamte Wiedervereinigung war fehlgeplant - zu
schnell, zu falsch, in zu schlechter Situation (ohne den Konsum-Schub
durch die Ossis wäre die Stukturkrise wohl noch ein paar Jahre eher
eingetreten). Allein die Gewinne, die in den Jahren der
Wiedervereinigung privatwirtschaftlich eingenommen wurden hätten, bei
entsprechender Besteuerung/Verteilung/Steuerung, wesentlich wirksamer
gearbeitet als alle bis heute geleisteten Transferleistungen. Warum
zum Beispiel kein lokaler Vergabevorbehalt bei öffentlicher
Ausschreibung (schon damals mußte ab Auftragswert 50000DM
_europaweit_ ausgeschrieben werden)? Damit hätte die ausgeschüttete
Mark bereits ein zweites Mal in der Region gearbeitet, statt
irgendwohin abzufließen - Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stärkung und
damit im Endeffekt Abkopplung vom Subventionstropf hätten die Folge
sein können (und das betrifft nicht nur Ost-Regionen, sondern auch
schwache Regionen im Westen - Saarland et cetera). Der Rententopf
trocknete ebenso wie andere Quellen deshalb so extrem aus, weil die
Subventionspolitik völlig am Ziel vorbeiging - und manchmal denke
ich, daß das auch gewollt war, keiner der Lobbyisten war interessiert
an einer wirtschaftlich starken Ex-DDR, man sah nur den neuen
Absatzmarkt.
Abschließend: Die Vereinigung ist heute, 15 Jahre später, eigentlich
nur noch eine vorgeschobene Begründung für die wirtschaftlichen
Probleme. Die Fehler, die damals gemacht wurden, muß man der
damaligen Regierung anlasten - ebenso wie der heutigen, die dieselben
Fehler noch weiter verstärkt. Zentralisierung unter dem Deckmantel
der Globalisierung, Zerstörung der kleinökonomischen Strukturen und
Entmachtung der wirtschaftspolitischen Regulierungsmöglichkeiten -
das sind die heutigen Probleme. Im Osten sieht man nur 5 bis 10 Jahre
in die Zukunft…
CU
geldtiker sind manager. sie haben den staat verantwortlich und mit
blick auf das gemeinwohl zu führen.
so ähnlich hat man mal versucht, mir den kopf zu verdrehen in der
schule. ok, war vor fast 40 jahren.
“Wenn Sie mich vor anderthalb Jahren gefragt hätten, ob ich mir eine
aktive Beteiligung der Bundesregierung auf dem Balkan unter
rot-grüner Beteiligung vorstellen könnte, dann hätte ich Sie für
nicht recht gescheit gehalten. Genauso aber kam es. Und es konnte nur
von der rot-grünen Regierung kommen, sonst hätten wir in diesem Land
eine Revolution gehabt. Ähnliches gilt wohl auch für die Veränderung
des Sozialstaates. Wahrscheinlich müssen die heiligen Kühe von denen
geschlachtet werden, die an ihrer Aufzucht am aktivsten beteiligt
waren.
Hilmar Kopper, Chef der Aufsichtsräte von DaimlerChrysler und
Deutsche Bank im Hamburger Abendblatt im November 1999 ”
da hat der kopper recht! “wenn sogar die sozis das sagen…?” ja dann
muß es stimmen, dann kann man ja nix machen. und alle schlucken den
kloß.
vermutlich hat kopper dabei mächtig gegrinst!
“Insgesamt haben die Arbeitnehmer in den letzten elf Jahren einen
realen Einkommensverlust von 4,4% erlitten, während die
Unternehmergewinne real - d.h. unter Einbezug der Inflationsquote -
um rund 40% stiegen. (…) Während 7% aller Haushalte überschuldet
sind, vereinigen 365.000 Millionäre 26% des gesamten Geldvermögens
auf sich. Diesem knapp halben Prozent der Bevölkerung stehen 50%
gegenüber, die alle zusammen ganze 4,5% des Geldvermögens ihr eigen
nennen können.
Conrad Schuhler, Demontage des Sozialstaats, Agenda 2010, Hartz,
Rürup und die Folgen ”
genau hier sieht man, daß das problem nicht “mangel”, sondern
“umverteilung” heißt!
nur, das steht nicht in “bild”. und auch nicht auf dem titelblatt von
“wochenend”. und es wird auch nicht täglich in der “tagesschau”
gesagt.
und da hat die presse als kontrollorgan absolut v_e_r_s_a_g_t !!
oh, die “grünen” als partei nicht zu vergessen. das waren die
einzigen, die die letzten 20 jahre neu aufs politische parkett kamen!
für mich letztlich die größte enttäuschung!
was tun??
als einzige lösung sehe ich: davonjagen die verbrecher!
ja, betrug, diebstahl, meineid sind verbrechen!
schaut euch doch mal die zukunft an, eure zukunft, die zukunft eurer
kinder, wenn alles so weitergeht.
weltweit nur verrückte “politiker”, die sich und ihren helfern und
helfershelfern die taschen stopfen, bis sie platzen?
politisch und gesellschaftlich sanktionierter raubmord weltweit?
liebt ihr eure kinder nicht?
haßt ihr euch selbst?
sorry, ich hab auch nicht DIE lösung parat. dazu bin ich zu dumm.
aber nur zuschauen?
wolfgang borcherts wort: sag NEIN!
das sollten wir alle viel öfters gebrauchen!
geldir wissen doch alle, daß Christiansen
> Mündige BürgerInnen kann es nur geben, wenn Kinder
und KinderInnen!
> dazu erzogen
> werden. Genau das ist aber nicht der Fall. Realitätsfernes
> Auswendiglernen in den Schulen,
Meine Güte! Auf welche Klosterschule hat man Dich geschickt? Pisa hat
doch gezeigt, daß nicht genug, bzw. zu spät auswendig gelernt wird.
Wir konnten uns vor gesellschaftskritischen Diskussionen kaum retten.
Eine Anleitung zum Auswendiglernen haben wir dagegen nie bekommen.
> Bestrafung von eigenständigem Denken dort
Das ist doch pauschalisiert. Es gibt genug Schüler, die zum
eigenständigen Denken gar keine Lust haben (ist kein Vorwurf!). Ich
denke, die “Denkhaltung” wird nicht in der Schule sondern zu Hause
und von Freunden vermittelt.
> und später auch in der Ausbildung
kommt wirklich stark auf Betrieb und Meister an
> Es ist aber gar nicht erwünscht, Kinder zu kritischen,
> (nach-)denkenden Menschen zu erziehen, denn wir sollen ja alle brave
> KonsumentInnen werden …
Halte ich für eine Verschwörungstheorie. Ich fürchte, es ist viel
schlimmer. Keiner weiß, wie man es macht. Und den meisten ist es
einfach egal. Außerdem kostet das Geld. Bei Klassenstärken von 30
Schülern wird diese Aufgabe auch nicht unbedingt einfacher.
> Diejenigen unter uns, die es wagen, “anders” zu sein, sind dagegen
> schnell die Außenseiter. Konsumboykotteure! Querdenker! … und ab in
> die Schublade zum “langhaarigen, ungepflegten Pack”, am besten zu den
> Terroristen.
Und? Hat es Joschka geschadet? Oder Gottschalk? Oder Einstein? Wieso
ist Dir die öffentliche Meinung so wichtig, wenn Du doch ein
Querdenker bist? Schlummert in Dir doch der Wunsch nach Anerkennung
von der breiten “Konsumenten”-Masse?
Klaus
geldch fände ein solches Angebot gut, wenn ich mir die gesamte Zeitung
> eines Tages aus dem Netz laden könnte und diese dann auf einem PDA
> dann in der Bahn lesen könnte. Das wäre dann für mich auch ein Grund
> einen PDA zu kaufen. Außerdem könnte dieses Model, den derzeitigen
> Vertrieb für Zeitungen verbessern. Sie müßte nicht mehr gedruckt und
> ausgeliefert werden. Allerdings sollte, sie dann auch ein wenig
> billiger sein, als die gedruckte Version.
>
> Farnsworth
Hi,
dann probier’ doch mal AvantGO unter www.avantgo.com. Es gibt
mittlerweile ganz guten Content, auch sehr viel deutsches, dafür.
Der AvantGo-Client läuft bei mir über HotSync, aktualisiert alle
Seiten in passabler Zeit. Ich nutze z.B. Tageschau mobil, Spiegel
Online, NY Times, Computerwoche… Leider hat Heise seinen Betrieb
dort vor längerer Zeit eingestellt
Das System bietet Dir zusätzlich die Möglichkeit, neben den
vorformatierten Channels der Anbieter Deine eigenen Channels
einzubinden. Das funktioniert z.B. mit Slashdot ganz vernünftig.
Weiterhin gibt es ein breites Angebot an Wireless-Kanälen. Diese
bestehen aus lokal gespeicherten Formularen mit denen man sich mit
geringer PDA-Onlinezeit ganz vernünftige Sachen runterladen kann,
z.B. Landkarten etc.
Natürlich kann man auch den ganzen Content via Mobil updaten, die
Zeit/Kosten sind dabei aber nicht mehr feierlich (bei ca. 500
einzelnen Seiten bei mir)
Aber zur Not kann ich das Fernsehprogramm (TV-Movie) auch von
unterwegs mal eben für den aktuellen Tag abrufen (wenns mit dem
Nachhausekommen mal wieder schwer ward…
regards,
jez
> Diese “einseitige Änderung des Geldsystems” wäre nichts anderes als
> die Wiederherstellung des Status -eigene-website-optimal-bekannt-machen-teil1/”>von vor 2 Jahren. Damals existierten
> unterschiedliche Währungen und es funktionierte. Und in Deutschland
> versuchte nicht jeder Italiener mit Lire zu zahlen, oder?
Ich schrieb “Geldsystem”, nicht “Währung”.
> Der Markt sorgt dann dafür, daß diese Produkte im Inland hergestellt
> werden. Das kann einer Wirtschaft und den darin lebenden Menschen nur
> lieb sein!!
Nein, das kann es nicht. Internationale Arbeitsteilung hat mehr
Vorteile als eine Abschottung, wie wir immer wieder sehen konnten.
Allen Ländern, die gezwungenermassen unverhältnismäßig auf
Eigenproduktion angewiesen sind oder waren, geht oder ging es
ziemlich dreckig.
> Wenn nein, stellt sich die Frage, wo die Grenze ist, die das Beben
> auslöst. Und ob man diese Grenze überhaupt erreichen muß.
Du zitierst sozusagen das Paradoxon von Zenon. Achilles ist aber doch
schneller als die Schildkröte.
http://www-users.rwth-aachen.de/gunter.heim/HTMLarchiv/011101.htm
Wo die Grenze genau ist, kann man nur im Praxisversuch ermitteln. Und
daran hapert es in der Volkswirtschaft etwas.
> Geld wandert, natürlich. Aber Geld vermehrt sich NIE!
Möp - jetzt wissen wir, was Du nach Keynes lesen solltest.
“Einführung in die Geldtheorie”.
> Was sich eventuell vergrößert, sind Geldvermögen - auf dem Papier in
> Form von Buchgeld. Aber: Der Saldo dieser Vermögen mit den Schulden
> ist immer NULL. Jedem Euro Vermögen steht genau ein Euro Schulden
> gegenüber (woher kämen sonst die Zinsen?). Wenn sich die Vermögen
> vergrößern, müssen sich somit auch die Schulden vergrößern. Oder auf
> Deutsch: Eine Umverteilung von Schuldnern zu Gläubern, von
> Habenichtsen zu Habenden, von Arm zu Reich.
Wieso sollte jeder Euro irgendwem geschuldet werden? Und woher soll
der Nullsaldo kommen? Du vermischst Geld- und Bilanzierungsregeln
oder den Goldstandard oder was auch immer. Du meinst vielleicht, dass
alle Positionen auf dem Kapitalmarkt in gewisser Weise Schulden sind.
Das ist vielleicht richtig. Aber der Kapitalmarkt ist eben nicht die
gesamte Volkswirtschaft.
> Die Aufbewahrung wird nicht gänzlich blockiert. Sie wird erschwert!
Ob erschwert oder blockiert - die Geldfunktionen sind beeinträchtigt.
> Wertaufbewahrungsmittel oder Tauschmittel.
Heutiges Geld ist beides. Du magst mit der Hälfte zufrieden sein.
> Aber ist es nicht seltsam, daß unser heutiges Geld
> angeblich gleichzeitig beide Funktionen hat?
Nein, tut es nicht. Es ist schlicht Realität.
> Deshalb istes durchaus denkbar, daß Wirtschaftskrisen dadurch
> ausgelöst werden, daß Geld vermehrt als Wertaufbewahrungsmittel
> anstatt als Tauschmittel genutzt wird.
Wenn Du Geld in den Sparstrumpf tust, verliert es nicht den Status
als Tauschmittel (falls es dann nicht stinkt, aber pecunia non olet).
geld > Blödsinn.
> > Es geht _immer_ nur um Geld und Macht und dabei ist es herzlich egal
> > ob Du in China bist, in Russland, in Deutschland, den USA oder
> > meinetwegen im Kongo.
>
> Tja, das ist eine Realität, mit der man sich arrangiert (bzw. für
> sich ausnutzt) oder untergeht … oder man sucht sich ein stilles
> Plätzchen, wo man nach seinen eigenen Regeln leben kann, was aber
> ohne eine gewisse Startinvestition ziemlich aussichtslos ist und man
> damit wieder am Ausgangspunkt ist. Ich sage nicht, dass ich das gut
> heiße, aber es ist die derzeit vorherrschende Realität.
Schön, dass Du es also so siehst wie ich.
Es ist vorherrschende Realität. So ist es nunmal. Man geht mit ihr,
geht aus dem Weg oder bekämpft sie, das sind die Möglichkeiten.
> > > Natürlich sind Pharmafirmen keine Wohltätigkeitsorganisationen.
> > > Natürlich wollen die Jungs mit ihren Produkten eine Menge Geld
> > > verdienen. Das müssen sie aber auch, denn die Entwicklung eines neuen
> > > Wirkstoffs kann leicht in einen dreistelligen Millionenbetrag gehen.
> > >
> > > Das ist unter anderem auch einer der wichtigsten Gründe für die
> > > zahlreichen Fusionen im Pharmabereich: Die einzelnen Hersteller
> > > konnten die Entwicklungskosten für neue Wirkstoffe nicht mehr selbst
> > > tragen.
> >
> > Rate mal warum.
>
> Warum liegt auf der Hand: Migräne- oder Krebsforschung ist ein wenig
> aufwändiger als Hustensaft zu entwickeln.
Ich hätte eher auf die Patente getippt. Die Pharmaindustrie ist
regelrecht damit zugepflastert. Im übrigen wird das auch mit der IT
passieren, wenn “wir” die tun lassen.
geldeld erwirtschaften könnte der junge Gitarrist etwa, indem er von
> seinem BAFÖG oder seiner Arbeitslosenhilfe einen Teil dadurch spart,
> indem er mal kocht, statt den Pizzaservice anzurufen und dann dieses
> ersparte Geld als Bürgergeld verteilt für Leute, denen es schlechter
> geht.
> Das Argument, das er dagegen aufbringt, die Miethöhe, ist
> Schwachsinn, denn die Mieten in armen Ländern sind auch oft sehr
> hoch, teilweise sind sogar die Lebenshaltungskosten vergleichbar.
> Aber das geht ja alles zu sehr ins Detaill. Da nennt man sich doch
> lieber Künstler, obwohl gerade Kunst von der Sorgfalt lebt.
>
> Klaus Heck
läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )