geldFaellt Dir auf, dass Du auf kein einziges Sachargument eingehst?
> Koennte das daran liegen, dass Du gar nicht weisst, wovon die
> Rede ist, oder enthaeltst Du uns Deine grosse Kompetenz nur vor?
Ich bin nicht kompatibel, Windows eben !
> Ist Dir klar, dass Du argumentativ huepfst? Die Tatsache, dass
> Linux, wie Unix generell, auf praktisch allen Rechnerarchitekturen
> laeuft, unterscheidet es von deutlich primitiveren proprietaeren
> Konzepten wie dem von Windows. Im Bereich kleiner Server ist der
> Linuxanteil recht hoch, und die Portabilitaet kommt ihm hier
> sehr stark zugute.
Das gleiche hat die Firma Novell auch vor Jahren gesagt, und wie ists
gekommen ?
> In der deutschen Sprache, die ich kenne, ist “Seitdem wir
> kaufen irgendwann IBM Linux 2010 oder so” keine sinnvolle
> Aussage. Du darfst es auch auf Englisch oder Spanisch
> versuchen, wenn Dir das leichter faellt. Was Du sagen
> wolltest, bleibt mir verschlossen, insofern “hoere” bzw.
> lese ich es nicht ungern, sondern verstaendnislos.
Damit wollte ich ausdrücken das im laufe der Jahre IBM eine gewichtige
Rolle im Linux Markt sein wird. Und wir das gleiche mit IBM erleben
werden wie jetzt mit Microsoft.
> Ich habe keinen Grund, mich zu aergern, im Moment tun mir einige
> Kollegen leid, die sich zu sehr auf den IT-Boom im Bereich von
> MS-Systemen verlassen haben und in ziemlichen Schwierigkeiten
> sind.
Welche Schwierigkeiten ? Lass mich mal raten: Windows hat
standardmässig kein VI ?
> Weil wir keine Argumente haben, werden wir mal unsachlich?
> Wie arm.
Ich kann nicht nachvollziehen warum man ein so komplettes System wie
Windows NT/2K/XP schlecht macht und im gleichen Atemzug ein
halbfertiges etwas das versucht Windows zu kopieren zum Standard machen
will ?
href=”http://seevidonline.net/net_kiZ4CPGVBkY_K-I-Z-Geld-essen-unzensierte-Original-Version-.html”>geld> Bei einem Sprung von SuSE 6.3 auf 7.3 würde ich ohnehin mal
> > tabula rasa machen, die Platte putzen und komplett neu
> > installieren.
>
> Nettes Tool. Kaum kommt mal eine neue Version, muß der ganze
> Rechner platt gemacht werden? Das klingt ganz nach technischer
> Rafinesse und vor allem viel Vertrauen der Anwender in ihr OS…
Nicht so schnell: Wir reden hier über Systeme, die fast zwei Jahre
auseinander liegen (SUSE 6.3 kam Ende 1999/Anfang 2000). Ich bin in
meinem Posting davon ausgegangen, dass vieles an dem System des vor mir
Postenden inzwischen “handgestrickt” ist (”… fast auf SuSE 7.3
Niveau, bis auf glibc 2.2…”, wenn Du verstehst, was ich meine).
Irgendwann sollte man sein System mal wieder in einen “definierten
Ursprungszustand” versetzen. Ausserdem geht eine Neuinstallation
schneller als ein Update.
Aber frag’ ruhig weiter…
mfg
Joki
geld
> > Wer will den fast 100 Schienen für ein Update ausgeben?
>
> Bin noch am drüber nachdenken, meine 6.3 upzudaten.
> Aber der Betrag ist schon heftig- zumal bei mir, bis auf glibc 2.2
> ziemlich alles auf 7.3 Stand ist…
>
> Vielleicht investiere ich die 100 Mark in meine Freizeit, um den
> letzten Schritt doch noch einmal zu wagen- der erste Versuch war
> nicht
> sehr erfolgreich
>
> Oliver
Halloooo!!! Dann leih’ Dir die CDs doch, sobald sie jemand hat und kauf
Dir die übernächste SuSE! Oder die über-über-nächste. Oder was weiss
ich… Bei einem Sprung von SuSE 6.3 auf 7.3 würde ich ohnehin mal
tabula rasa machen, die Platte putzen und komplett neu installieren.
Aber falls Dein ystem rund läuft und auf einem aktuellen Stand ist -
wieso eigentlich updaten?
mfg
Joki
geldür das Einmischen war ursprünglich die “Lobrede” des “justinianus”,
> der schrieb, das “Beste” an dem Artikel sei der Anstoß zu dem
> Zwiegespräch zwischen dir und dem JohnnyValium. Da habe ich mir
> erlaubt, nachzufragen, was ihm konkret das Zwiegespräch denn nun
> gebracht habe. Anfänglich hast du selbst mir noch beigepflichtet (”Da
> muss ich leider beipflichten. Aber es war auch nicht meine
> Absicht, meine Sicht der Dinge zu verklickern.”).
>
> Na prima. Wenn du selber also uns nichts “verklickern” willst,
> sondern wie du selbst schreibst, nur eine kritische Sicht des
> Artikels erreichen wolltest (cit.: “Ich wollte vor allem erreichen,
> dass der Artikel kritisch betrachtet wird.”), warum läßt du dann mich
> nicht eine kritische Sicht auf deine eigenen Beiträge anstoßen?
Das ist natürlich in Ordnung. Aber mir schien es bisher, dass Du
meine Beiträge inhaltlich nicht voll erfasst hast, was das Gewicht
und den Sinn Deiner Kritik in Frage stellt.
Und es ist doch ein Riesenunterschied, ob ich meine Kritik an einem
offiziellen Artikel einwerfe, der einen Leistungsanspruch erfüllen
sollte, oder Du Deine Kritik an Merkmalen fest machst, die ich gar
nicht versprochen habe zu erfüllen.
Ich bin der Meinung, dass meine Kritik am Artikel berechtigt und
nachvollziehbar ist, wenn jemand den Informationshintergrund hat, auf
den ich mich beziehe. Der Autor begeht aber Fehler, die sichtbar
werden, sobald man sich tiefer in die Materie einarbeitet. Sie sind
also nicht heilbar, während die von Dir monierten Auslassungen
selbstheilend sind.
Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass Kritik nicht so detailliert
belegt werden muss, wie Behauptungen in einem offiziellen Artikel.
Etwas anderes wäre eine Art Gegenartikel. Das Thema scheint mir aber
ohnehin für einen (in Worten: 1) Artikel zu umfangreich. Da der Titel
den Zusatz “Teil 1″ trägt, ist zwar eine Fortsetzung zu befürchten,
den bereits publizierten Unsinn kann die aber in keinem Fall beheben.
Deshalb wäre es doch viel gescheiter gewesen, sich mehr Ruhe zu
gönnen und das Thema systematisch aufzurollen - in kleinen,
verdaubaren Happen.
> Meine Belege zu deinen Fragen ignorierst du natürlich geflissentlich:
> > > Gegenbeleg:
> > >
> > > >Wie ist es nur möglich, so ein Sammelsurium von unausgegorenen
> > > >Gedanken und unverstandenen Theorieschnipseln hier zu publizieren? -
> > > >Dass der Artikel von Deutschfehlern nur so strotzt, passt leider
> > > >bestens.
>
> Deutlich prangerst du schon in dem ersten Satz deines ersten Beitrags
> die Deutschfehler des Autors an.
Das ist richtig.
> Diese deine Argumentationsmethodik (Diffamierung anderer Meinung
> durch entsprechende Wortwahl) habe ich in einer Reihe von Zitaten
> dargelegt.
Ich sehe eine sachliche Kritik nicht als Diffamierung. Findest Du
denn sein Deutsch in Ordnung? Ich darf vielleicht anfügen, dass ein
paar kleine Fehler nicht groß stören. Aber was der Autor geboten hat,
geht in mehrerer Hinsicht weit über das übliche Maß hinaus.
> Ich wiederhole daher: Eiffel, du hältst andere offenbar für dümmer
> und verständnisloser also dich. Diese Aussagen lassen sich ständig in
> deinen Beiträgen finden.
Ich kann nur wiederholen: Sachliche, konkrete Hinweise auf Fehler und
Missverständnisse, sollten nicht mit polemischen persönlichen
Angriffen beantwortet werden. Ich verstehe nicht, warum Du nicht
begreifst, dass es viel wichtiger wäre, Du würdest Dich mit meiner
Kritik an sich auseinandersetzen und einmal überprüfen, ob der Autor
wirklich weiß, wovon er schwafelt.
> Hier schon wieder:
>
> > … in der Tat nicht einmal die Argumentationsebene gefunden hast?
>
> Auch durch permanente Wiederholung wird dein Diskussionsstil
> (Diffamierung) nicht besser.
Aber lies doch einmal Deine Kritik an meiner Argumentation! Du
weichst aus, Du bist nicht bereit, den Tatsachen ins Auge zu sehen.
Es hilft Dir doch nichts, wenn ich Dich lobe, dass Du auch eine
Meinung geäußert hast. Was jammerst Du über Kritik, anstatt die
Kritik ernst zu nehmen?
Wenn Du willst, können wir dieses Beispiel ein paar Leuten zum
Begutachten vorlegen. Ich meine meine Argumentation, auf die Du so
geantwortet hattest, dass ich Dir auf den Kopf zusagte, Du hättest
die Argumentationsebene verfehlt.
> > Du musst meine Beiträge nicht lesen. Ich bin überzeugt, dass Du weder
> > von Deiner Vorbildung noch von Deinem intellektuellen Engagement her
> > begriffen hast, worum sich die Diskussion wirklich drehte.
>
> Und hier noch mal.
> Was weißt du schon über meine Bildung?
Nicht viel. Aber Du kennst die Polis in Athen zu wenig, um mitreden
zu können. Das ist in diesem Punkt entscheidend. Dass Du Dich auf
anderen Gebieten sicher 1000mal besser als ich auskennst, tut hier
nichts zur Sache.
> Du hast ja noch nicht mal verstanden, worauf meine Kritik an deinen
> Beiträgen abzielt.
Doch, das hast Du ja gerade wiederholt. Aber ich teile Deine
Einschätzung nicht. Ich bin der Meinung, dass man Unsinn als solchen
beim Namen nennen soll. Das passt Dir offenbar nicht. Dein Pech. Aber
wie gesagt: Du musst meine Beiträge ja gar nicht lesen.
> > Es besteht überhaupt kein Grund, Dich einzumischen.
>
> Das überlaß mal mir, wo und wann ich mich in einer öffentlichen
> Diskussion einmische. Für mich besteht sehr wohl ein Grund, und den
> habe ich nun schon dreimal erläutert.
Gerne. Aber es sollte konstruktiv sein. Ich sehe aber keinen einzigen
Gedanken von Dir, der uns irgendwie weiterbrächte. Siehst Du einen?
> > Deine sogenannten
> > Beispiele sind nichts wert, weil Du außer Zitaten nichts eingebracht
> > hast.
>
> Du hast Beispiele für deine Warmluft verlangt. Die brachte ich.
> Dann hast du wohl selbst nicht kapiert, was an Sätzen wie:
>
> “Etwas zu fordern, was man nicht konkret umsetzen kann, ist sinnlos.”
> heißluftig ist.
Das verstehe ich tatsächlich nicht, weil das gerade ein zentraler
Kritikpunkt an der Haltung des Autors war. Jetzt dämmert mir aber
ganz langsam, dass Du die Verbindung zum Artikel nicht herstellen
kannst. Beruht Deine Kritik vielleicht auf einem fundamentalen
Missverständnis?
Also gut: Dass Du meine Sätze als Warmluft empfindest, wissen wir.
Deswegen bringt das Zitieren nichts, solange Du nicht erklärst, warum
das nur Warmluft sein soll. Ist das so schwer nachzuvollziehen?
Ich sag auch nicht nur, dass der Artikel Mist ist. Sondern ich
benenne konkrete Merkmale und weise auf Missverständnisse und Fehler
hin, damit jemand meine Meinung nachvollziehen kann. Lies doch einmal
meine Repliken auf Deine Kritik! Dann wirst Du feststellen, dass ich
meistens eine konkrete Antwort gebe.
> Dann habe ich dir erklärt, was an deinem “Fondsmanager”-Beispiel
> argumentativ schwach (also warmluftig) ist. Wieder hast du dazu nix
> gesagt.
Wirklich? Da erinnere mich anders. Vielleicht ist Dir meine Antwort
entgangen.
> > Lies lieber ein gescheites Buch und trag danach etwas Konstruktives
> > bei!
>
> Dito! Jetzt haben wirs doch. Trag doch selbst mal was bei, außer den
> anderen deren Argumente mit Hinweis auf irgendwelche Bücher oder
> Autoren niederzumachen.
Ich hab einige konkrete Beispiele geliefert, ich hab meine Kritik
präzisiert und bin Dir in Deine Argumentationsnische gefolgt. Von Dir
kommt aber immer nur “Das ist warme Luft” etc.. Glaubst Du nicht,
dass Du am wenigstens berechtigt bist, mehr von mir zu fordern?
Ich finde Deinen Satz, der mit “niederzumachen” endet, wirklich
lustig. Überleg doch mal einen Augenblick: Niemand kann anderen das
Lesen oder sich anderweitig Bilden ersparen. Geh also einmal mit
gutem Beispiel voran und lies etwas Gescheites - jedenfalls etwas
Gescheiteres als meine Beiträge! Dann ist uns allen gedient, und Dir
am meisten.
> > Doch, ich weiß sehr wohl, was er mit “Mad-Max-Szenarium” gemeint hat,
> > aber ich wehre mich dagegen, ein derartig diffuses Schlagwort zu
> > benutzen, das nicht als Grundlage für einen sachlichen
> > Meinungsaustausch dienen kann.
>
> Lieber kommt dann sowas:
>
> “Selbst wenn man solche Tendenzen auf die Evolution abschieben möchte,
> so zeigt doch die Lernfähigkeit des Menschen, dass diese Tendenzen
> keine Rolle spielen. Die Erziehung ist in diesem Fall alles. Man muss
> also die von mir diagnostizierten Ausreden mit einer guten
> Organisation und einer guten Erziehung kontern.”
>
> Du willst allen Ernstes argumentieren, eine “gute Erziehung” hätte
> den Aufstieg Hitlers und der Nazis sicher verhindern können?
Wieso lässt Du jetzt schon wieder die Hälfte weg?
> Lies doch selbst mal ein gutes Buch zu diesem Thema, z.B. H.v.
> Ditfurths “Innenansichten eines Artgenossen”. Dort ist anschaulich
> erklärt, wie derartige Prozesse ablaufen konnten.
>
> Wenn du soweit bist, melde dich mal. (Zitat)
Du bringst es offenbar nicht auf die Reihe!
Ich hab Dir kein bestimmtes Buch vorgeschrieben, weil ich doch gar
nicht abschätzen kann, was Du nötig hast. Wenn ich die Substanz
Deiner Beiträge rekapituliere, muss ich allerdings zugeben, dass es
wahrscheinlich jedes Buch täte außer des von Dir empfohlenen, das Du
wahrscheinlich schon kennst. Aber dies nur so am Rande.
Viel wichtiger wäre, warum Du meinst, dass gerade dieses Buch für
mich geeignet sei. Von Ditfurth Hoimar ist ein bekannter Autor und
Fernsehmoderator, der mit seiner naturwissenschaftlichen Bildung (?)
sicher einen Versuch wert ist. Es ist aber schwierig für mich, mir
ein Urteil zu bilden. Unter http://www.hanjoheyer.de/W7.html fand
ich: (siehe Fortsetzung!)
geldDie
> > künstlerische Freiheit ist kaum eingeschränkt in Deutschland, also
> > sehe ich da wenig Handlungsbedarf.
>
> Doch, das liebe Geld hindert einen hier und da doch erheblich.
Ja, sicher. Das ist aber ein Problem, das wir alle haben.
Beispielsweise muss ich derzeit noch auf die “Ptoras” verzichten
(U-Boot um die Welt zu bereisen) oder auf mein mobiles
Kommandohauptquartier. Ja, hätte ich das liebe Geld, ich wüsste es zu
verbraten. Auch meine Teilnahme an der Loveparade
(http://www.hadanite-marasek.de/index.php4?topic=weblog
> > Machtbalance.
>
> Zwischen Staaten? Zwischen Kapital und Arbeit? Zwischen Mann und
> Frau?
> Warum Balance? Ist nicht einer vielleicht “besser” als der andere?
> Warum Macht austarieren, wenn man sie an sich reissen kann?
Im intl System herrscht Anarchie. Es gibt keine übergeordnete Macht.
Also ist sich ihnehin jeder selbst der nächste. Wenn man jetzt aber 5
Staaten hat, die etwa gleich stark sind, dann lohnt es sich für
keinen von ihnen, einen Krieg zu beginnen. Heute ist es sogar noch
besser: Wenn jeder dieser Staaten Atomwaffen hat, lohnt es sich noch
weniger, einen Krieg zu beginnen, wegen der M.A.D. (Mutual Assured
Destruction), die ja schon während des Kalten Kriegs gut funtioniert
hat.
> Ach so, zwischen Staaten. Der Preis dafür war die Niederschlagung der
> aufklärerischen Bestrebungen 1848 und großes Elend unter den
> Fabrikarbeitern. War es das wert?
Also, ob das ausbalancierte internationale System daran Schuld war,
wage ich zu bezweifeln. Das waren wohl eher die egoistischen
Interessen der Wohlhabenden der einzelnen Staaten.
> Keine Ideologien? Wo lebst Du denn? Damals war die Ideologie, daß man
> z.B. Kolonien und Kriegsschiffe haben mußte, sowie die Akzeptanz der
> kapitalistischen Ausbeutung im Inland, weit verbreitet. Das ist doch
> nicht “ideologiefrei”.
Ich rede, wie gesagt, vom internationalen System, das, zB von
1945-1990 durch einen Ideologiegegensatz geprägt war. Daß es immer
Ideologien gab und gibt (und diese immer Unheil anrichten) ist schon
klar.
> > - Treib jemanden in die Ecke, ohne Ausweg, und er wird wie wild um
> > sich schlagen (Palästinenser).
> Instinkthandlung. Machen Tiere genauso.
Naturgesetz
> > - Gib jemandem Panem et Circensis im überfluß, und er wird allen
> > deinen Entscheidungen zustimmen (US-Amerikaner).
> Das stimmt so. Die Akzeptanz von Brot und Spielen ist abhängig von
> der Bildung. Also Naturgesetz ginge mir da ein bißchen zu weit. Sagen
> wir, ein Erfahrungswert.
Abhängig von der Bildung? Naja, teilweise hast du wohl recht. Aber
wenn ich mir heute Deutschland angucke, wie konsumgeil alle sind und
wie wenig kritisch, dann läßt mich das doch an dieser Aussage
zweifeln.
> Ich lehne Religionen nicht ab, weil sie metaphysische Konstrukte
> sind. Ich habe selber Ideale, die sich nicht wissenschaftlich
> begründen lassen (Menschenrechte, Ablehnung der Todesstrafe). Mir ist
> nur die Methode vieler Religionen (einfaches Glauben ohne Reflektion
> sowie das Fehlen von Deduktion/Induktion, totalitärer
> Herrschaftsanspruch) suspekt.
Ack.
> Um die gerechte Verteilung von Bildung und die Garantie der
> Freizügigkeit. Zur Selbstverteidigung.
> Pazifismus ist eine sehr große Idee, die wahrscheinlich richtig ist
> (nämlich daß man Gewalt ablehnt, weil sie nur wieder neue Gewalt
> evoziert). Da mein Leben allerdings begrenzt ist, und mir der Einsatz
> von Gewalt temporär durchaus Freiheit verschaffen kann, lehne ich sie
> nicht ab. Da ist mir das Hemd näher als die Hose.
Auch ack.
> Der Blick des Fremden auf das eigene ist sehr sinnvoll. Natürlich
> nehme ich für mich in Anspruch, daß deutsche System der
> Krankenversicherung oder Bildungsfinanzierung ggü. dem englischen als
> besser zu betrachten und es als Vorbild zu propagieren.
Außer der privaten Krankenversicherung, die das ganze Solidarsystem
aufweicht. Allerdings kenne ich das Englische nicht.
> Wahrscheinlich ist das in Mexiko noch viel extremer.
Anders.
> > bist, wo es weder Polizei noch Recht gibt, außer das des Stärkeren.
> > Da ist dann die 45er in der Tasche mehr wert als irgentein
> > Gesetzestext.
>
> Warum ist das dort so?
Fehlenden Soziales Kapital
> Warum ist das hier nicht so?
Hier konnte sich in den letzten 300 Jahren ausreichend Soziales
Kapital entwickeln.
> Was ist besser?
Mögl. viel Soziales Kapital zu haben.
Soziales Kapital: Die Menge des Grundvertrauens das jedes Mitglied
der Gesellschaft von sich heraus gegenüber den anderen Mitgliedern
der Gesellschaft hat. Meßbar durch befragungen. Geringes Soziales
Kapital (starkes Mißtrauen) führt dazu, daß man selbst auch dazu
neigt, andere zu belügen und zu betrügen (da man dies ja von den
anderen so auch erwartet). Das führt dann primär zu Unterentwicklung
eines Landes.
Zum Beispiel hat die Hemmungslose Ausbeutung der europäischen
Kolonien durch Europa dort jegliches Soziales Kapital weitgehend
zerstört. Deshalb leben so gut wie alle diese Länder heute in Armut.
Persönlich mag ich zwar ganz gern das mexikanische System, allerdings
ist es wohl doch gewöhnungsbedürftig, weil es sehr viele Prinzipien
und Grundsätze, die man aus Europa kennt, in Frage stellt. Aber das
wird wohl in jedem Drittweltland so sein. Das Problem ist eben nur,
daß man dort wirklich jahrelang leben sollte, um die Kultur
kennenzulernen. 2 oder 3 Jahre sind echt zu wenig.
> Wer profitiert von der jeweiligen Ordnung, wer nicht?
> Wer könnte dementsprechend ein Interesse haben, die eine oder andere
> Ordnung zu erhalten oder auszubauen oder abzuschaffen?
> Stellst Du Dir manchmal diese Fragen?
> Oder betrachtest Du den Menschen als hilfloses Objekt seiner
> kollektiven Handlungen?
Sowohl als auch. Zwar nicht “den Menschen”, aber wohl die meisten
Menschen. Allerdings muß ich sagen, daß in der EU die Menschen schon
ganz schön vom System profitieren. Also, wirtschaftlich Betrachtet
geht es der EU doch recht gut. Was Machtstrukturen angeht ist es in
Deutschland relativ einfach, aufzusteigen.
> Diese Realität existiert aber nicht unabhängig von den
> Ausbeuterstrategien der Kaffeeproduzenten. Es ist deren Realität,
> denn sie profitieren am Meisten von einem niedrigen Kaffeepreis. Es
Die Produzenten? Du meinst die internationalen Distributoren? Die
Produzenten sind lokale Gesellschaften und Genossenschaften, die auch
alle sogut wie pleite sind.
> ist kein Naturgesetz, daß die Bauern dort so wenig verdienen: Auch in
> Europa hat es fürchterliche Armut unter den Bauern gegeben, bis diese
> ihre Interessen organisiert haben und ihr Stück vom Kuchen bekommen
> haben. Seitdem lebt der holländische Gurkenzüchter und der bayrische
> Almbauer ganz gut.
Genau. Dafür muß sich aber zunächst Soziales Kapital entwickeln. Der
Grund der schwäche von Gewerkschaften in Drittweltländern ist das
fehlende Vertrauen der Mitglieder in die Führung und der Führung in
die Mitglieder. Also denkt jeder weiterhin an sich selbst und das
solidarprinzip funktioniert nicht.
> Was den Kaffepreis angeht, so gibt es viele Profiteure: Den Staat,
> der dadurch Steurn einnimmt, den Konsumenten der rel. billigen Kaffee
> hat aber eben zuallererst die Multis, die den größten Anteil
> einsacken.
Vor allem die Multis.
> Früher hat man die Gewerkschaftsführer der Kaffeebauern
> zusammengeschossen, wenn sie mehr Lohn wollten, heute geht das
Oder man hat den Führern mehr Lohn gegeben, und schon waren sie
ruhig.
> subtiler: Man baut mit Geldern der Weltbank ein Land als
> Kaffeeproduzent auf (Vietnam) damit der Weltmarktpreis zusätzlich
> gedrückt wird.
Nach genügend Lobbyarbeit der Kaffeemultis.
> > Die Realität der Ersten Welt wird nicht von deren Eliten gemacht,
> > sondern von den Menschen selber.
> Das sehe ich anders. Was meinst Du, für was Veranstaltungen wie die
> Bilderberger Konferenz, die Atlantikbrücke oder auch das WEF da sind?
> Hier werden von den Eliten die groben Leitlinien formuliert,
> verhandelt und organisiert, nach denen die Welt nach Meinung der
> Kapitalisten funktionieren soll. Mit ziemlichen Erfolg, wie man
> anerkennen muß.
Klar, das jeder Versucht, die Realität nach seinen Kriterien zu
gestalten. Und auch klar, daß die die mehr Geld haben, dazu bessere
Möglichkeiten haben. Ich wehre mich aber gegen dieses “von den Eliten
gemacht”-Denken. Wer sind “die Eliten”? Was ist “gemacht”?
In der Ersten Welt, seien wir mal ehrlich, hat so gut wie jeder die
Möglichkeit, an diesen Dingen teilzunehmen. Es ist eben nur mit sehr
viel Arbeit verbunden. Parteiarbeit oder Verbandsarbeit oder
Bürgerinitiativenarbeit. Die meisten tun aber nichts, weil sie lieber
shoppen gehen oder ins Kino.
Wirkliche Unterdrückung, das wollte ich mit meinem Mexicovergleich
sagen, ist, wenn die jemand ne 45er an den Kopf hält. Dann sagst du
entweder ja, oder nie wieder was.
> Sehr seltsam, daß in diesen Gremien, die dritte Welt so
> unterrepräsentiert ist.
Kein Geld.
> Rote Pille oder blaue Pille? (Alice in Wonderland)
Danke für den Hinweis in Klammern! 
geldal ganz abgesehen von den 6 Jahren Studium weitere Ausbildung.
> Dass Herr Stegemann die 2.176 Euro netto für viel Geld hält ist seine
> Sache. Im Vergleich zum Bandarbeiter bei VW hat der Herr Doktor
> einiges mehr and Zeit, Geld und Grips investiert und trägt ein
> vielfaches an Verantwortung. Und das sollte m.E. entsprechend
> entlohnt werden.
Nun ja, wird es ja auch. Junge Ärzte werden beim Einstieg deutlich
besser bezahlt, als andere Akademiker mit gleicher oder sogar höherer
Qualifikation (promotion) und ähnlichem Zeitaufwand. Wenn ich mir so
die unterbezahlten Ärzte ansehe, frage ich mich, ob nicht die
wirklich unterbezahlten absolventen fast aller anderen Fächer mal auf
die Strasse sollten, denn die verdienen in der Tat unangemessen
wenig.
Wer sagt eigentlich, dass Ärzte grundsätzlich reich sein müssen? “Gut
verdienen” tut ja auch das besagte extreme “Negativbeispiel” mit 1700
Netto. Zumindest liegen Absolventengehälter in der Regel deutlich
drunter. Und der beschwert sich? Frechheit.
dagma
href=”http://www.bloggerin.com/archiv/kuma-geld-schwarzgeld-es-geht-auch-anders”>geld > Weil sie die Leistung nicht erbracht haben. Wenn du einen Flug nach
> > Kenia buchst willst du ja auch nicht auf einmal in Monaco landen. Es
> > gibt schon Gründe warum Auktionen zu bestimmten Tagen enden und warum
> > nicht. Außerdem als potenzieller Kunde kann es ja auch sein das du am
> > nächsten Tag keine Zeit hast
>
> Kann aber schon sein, dass auch eine Fluggesellschaft nicht gleich an
> alle Passagiere Geld zurückzahlt, wenn’s auch anders geht!
> Mit welcher Begründung soll ich denn meine Einstellgebühren wieder
> zurückfordern? Eingestellt wurde es doch! Da müsste man schon echt
> gute Gründe für einen durch den Stromausfall erlittenen Schaden
> anführen… und falls der Artikel nicht verkauft wurde entstehen doch
> dadurch auch erstmal keine Kosten. Du kannst höchstens versuchen,
> nachzuweisen, dass Du unglaublich viel mehr Geld hättest kriegen
> können, hätte man nur um 4 Uhr morgens auf diesen Artikel bieten
> können. Und DEN Richter, der Dir das abkauft will ich sehen (was will
> Schill werden? Fernsehrichter!? Um Himmels Willen…)
> F.
geldeil sie die Leistung nicht erbracht haben. Wenn du einen Flug nach
> Kenia buchst willst du ja auch nicht auf einmal in Monaco landen. Es
> gibt schon Gründe warum Auktionen zu bestimmten Tagen enden und warum
> nicht. Außerdem als potenzieller Kunde kann es ja auch sein das du am
> nächsten Tag keine Zeit hast
Kann aber schon sein, dass auch eine Fluggesellschaft nicht gleich an
alle Passagiere Geld zurückzahlt, wenn’s auch anders geht!
Mit welcher Begründung soll ich denn meine Einstellgebühren wieder
zurückfordern? Eingestellt wurde es doch! Da müsste man schon echt
gute Gründe für einen durch den Stromausfall erlittenen Schaden
anführen… und falls der Artikel nicht verkauft wurde entstehen doch
dadurch auch erstmal keine Kosten. Du kannst höchstens versuchen,
nachzuweisen, dass Du unglaublich viel mehr Geld hättest kriegen
können, hätte man nur um 4 Uhr morgens auf diesen Artikel bieten
können. Und DEN Richter, der Dir das abkauft will ich sehen (was will
Schill werden? Fernsehrichter!? Um Himmels Willen…)
F.
gelda bei mir im Übrigen aber alles pünktlich zu Weihnachten geliefert
> wurde, und die eMails von Amazon immer höflich formuliert und schnell
> eintreffen: kein Problem.
klar, die waren immer sehr höflich und freundlich und haben schnell
geantwortet. Aber weiterhelfen konnte mir niemand. Ich solle mich
gedulden oder ist in einer anderen abteilung in bearbeitung oder
könnte
vieleicht schon unterwegs sein, nur so ein zeug.
> Nun gut. Auf meine nicht mehr ganz so freundlich formulierte
> Beschwerde, warum denn Abbuchungen so schnell gehen aber
> Rückzahlungen so lange dauern, habe ich blitzschnell eine freundliche
> Entschuldigung und den Hinweis erhalten, dass die Erstattung
> veranlasst worden sei. Unterstellt, dass das Geld diese Woche noch
> eintrudelt …
ja, als ich nach diesen 2 monten angerufen hatte und nachfragte, ging
das mit der Rückbuchung auch schnell.
> Fazit: Im Bereich der Internethändler wirkt Amazon auf mich eher
> professionell und recht problemlos. Mir graut es schon immer davor,
> bei irgendeiner Wohnzimmer/ebay-Klitsche was zu reklamieren (weswegen
> ich da fast nix mehr kaufe). Oder schonmal versucht, im “seriösen”
> Versandhandel (z.B. bei Otto) ‘ne Erstbestellung auf Rechnung zu
> machen? Oder mal bei vergleichbar großen Firmen wie GMX oder eBay ‘ne
> einfache Supportanfrage losgelassen? Da siehste dann erst, wie düster
> es werden kann.
Das mag sein das es noch schlimmer geht als bei Amazon. Ich fand es
am
schlimmsten das mir zugemutet wurde mit diesem riesen 30kg Karton
zwei mal zur Post zu rennen umd dann wochenlang auf ersatz zu warten.
Hätte ich einfach storniert und dann direkt den Artikel nochmal
bestellt,
hätte ich am nächsten tag ein neues Gerät gehabt. “So ist da aber
nicht
gadacht” sagte mir die verwunderte stimme an der Amazon Hotline.
Es geht auch anders. D