Wunsch Geld

23. Juni 2008

Und ob das Geld weg ist - Kein Schmusekurs mit der Regierung

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 10:06

geldEs spielt auch keine Rolle, ob das Geld jetzt in den Taschen
> >von Millionären, Heuschrecken, oder der ehemaligen SBZ versickert
> >ist, es ist halt weg, und diesen Schmarrn können wir uns nicht mehr
> >leisten.
>
> Es ist nur in den Händen von Leuten, die es entweder irgendwo
> eingelagert haben, oder damit irgendwo weltweit “pokern”.
Ja und? Es handelt sich um Privateigentum (da Du offenbar nicht
genau weisst um was es sich da handelt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Privateigentum), und die können damit
machen, was sie wollen.
> Und das was hier zum “Spielgeld” verkommen ist, lässt sich sehr wohl
> mit Steuern wieder in den realen Wirtschaftskreislauf zurückholen.
Du scheinst da ein kleines Verständnisproblem zu haben. Der
Staatshaushalt ist eben gerade nicht der “reale Wirtschafts-
kreislauf”, mithin wird Geld, das mittels einer Steuer ausge-
hoben wird, aus dem Wirtschaftskreislauf entfernt, nicht zu-
rückgeholt.
[…]
>ist dann nicht jede Steuer ungerecht.
Du hast es erfasst; daher ist so wenig Staat und also auch so
wenig Steuern wie möglich wünschenswert.

22. Juni 2008

Re: Startups - Zeitschriftenverleger suchen Geld im Int…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 23:09

geld> Allerdings warnte Burda vor der Gefahr, dass das Wachstum der
> > jungen Startups durch zu viel Bürokratie gehemmt werde. Die
> > Bundesregierung müsse solche Unternehmen von den Hemmnissen der
> > Bürokratie “entfesseln”.
>
> Das zählt nicht nur für IT-Startups!
>
> Der Herminator
>
Es ist doch immer festzustellen, das diese Startup-Fuzzis und Ihre
Freunde sich wohl unheimlich wichtig nehmen. Die Wortwahl wie im oben
angegebenen Text (”Die Bundesregierung müsse solche Unternehmen von den
Hemmnissen der Bürokratie entfesseln”) ist ja wohl nicht mehr zufällig,
sondern kommt absichtlich zustande. Diese Firmen sehen immer nur sich,
ob es Steuerbefreiungen, UMTS-Anteile, Förder href=”http://www.sparkonto-eroeffnen.de/index.php/geld-investieren-aktien-strategien-fur-die-geldanlage/”>gelder oder Arbeitskräfte
sind. Ein derartiges Verhalten ist nicht nur schäbig, sondern auch
unverschämt. Das die wohlverdienten Tritte in den Hintern, die viele
dieser Unternehmen erhalten haben oder noch erhalten werden, von vielen
Leuten mit Schadenfreude wohlwollend betrachtet werden, ist eine völlig
natürlich Auswirkung, über die man sich bei diesem branchenüblichen
Egoismus wohl nicht wundern muß.
Step.

Unklar - Nur Truppen und kein Geld?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 04:03

geld
>
> und nun HUSCH HUSCH IHR FRIEDENSBEWEGDEN; WO BLEIBT EURE DEMO????
Nochmals zur Erinnerung : Erstens:
Es gibt immernoch keine Beweise, welche
eindeutig erklären, was am 11.September passiert ist und welche
vor Gericht Bestand hätten.
Zweitens: Spekulieren kann man viel , im Moment hat aber noch
niemand
eine Ahnung , was genau in Queens passiert ist. Die Airlines
sind seit dem 11.September finanziell stark in Bedrängnis, dement-
sprechend
ist ein Unfall aufgrund von Einsparungen genauso denkbar.
Drittens: Ist es doch ein Terroranschlag,so könnte man das auch als
Scheitern der gegenwärtigen “Politik” interpretieren.
Übermäßige Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, die Spirale dreht sich
immer schneller.
Viertens: Für mich ist es ein moralischer Imperatif, zu demonstrieren
und zu kritisieren, wenn viele Unschuldige leiden müssen aufgrund von
imperalistischen Interessen oder für die
Verbrechen von wenigen entgegen dem Völkerrecht,das ist meine Art die
demokratischen
Werte unserer Zivilisation zu verteidigen.

21. Juni 2008

Was ist Geld? - Kapitalismus ist Krieg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:02

> Die Freigeld-theorie ist eine bestechend einfache, scheinbar alle
> wirtschaftliche Probleme lösende Theorie und hat mit der Realität
> genauso viel zu tun wie der gleichfalls sehr beruhigende Glaube an
> den Schutzengel - sorry.
Du kennst doch sicher das Prinzip von Ursache und Wirkung. Wir alle
sind auf der Suche nach der Ursache von Arbeitslosigkeit. Wenn es
keine Ursache gäbe, warum suchen wir dann? Warum versuchen unsere
Politiker mit verschiedenen Strategien die Arbeitslosigkeit zu
bekämpfen, wenn das doch etwas völlig normales sein soll und ohne
Ursache auskommt?
Die Freiwirtschaftstheorie erklärt diverse Auswirkungen unseres
Wirtschaftssystems - und das macht sie besser als alle anderen
Theorien!
Und interessanterweise sind ja eben “Ausläufer” der Grundlagen diese
Theorie eben auch bei Keynes zu finden. Keynes! Ich meine: Dessen
Aussagen sind die, auf die sich heutige Politiker stützen, wenn sie
Steuergelder als Investitionen in die Wirtschaft drücken.
> Geld erfüllt im Wirtschaftskreislauf eine Doppelfunktion: einmal als
> Tauschmittel, zum anderen ist es selbst “Ware”, der Zins erfüllt hier
die Preisfunktion.
Bei der Doppelfunktion stimme ich dir zu, aber der Zins efüllt eben
nicht nur eine Preisfunktion. Wenn er das täte, müßte er längst weit
unter Null sein, bei dem riesigen Kapitalangebot, was allein die
Deutschen dem Markt zu bieten haben (3,6 Billionen Euro Geldvermögen!
Das ist fast das Doppelte dessen, was pro Jahr an Güterwerten
produziert wird. Wo also soll die Knappheit des Geldes herkommen?)
Nein! Wie Keynes selbst sagt hat Geld allein deshalb einen Wert, weil
man jederzeit dafür kaufen kann, was man möchte: Die
Liquiditätsprämie. Von verschiedenen Seiten wird diese
Liquiditätsprämie auf ca. 3% geschätzt. Das ergibt den “Sockelzins”,
den jede Investition abwerfen muß - sonst behalten die Leute lieber
ihre Liquidität. Zu diesem Sockelzins kommen Risikoprämie, Bankmarge
und Knappheitsprämie noch HINZU.
Aber allein der Sockelzins steigert Geldvermögen exponentiell - weil
er ewig existiert. Gib mir nur ein einziges System in der Natur,
welches ewig exponentiell wächst, ohne zusammenzubrechen. Du wirst
KEIN EINZIGES FINDEN. Es widerspricht den Naturgesetzen!
Wir sind der Meinung, unser Geldsystem muß sich nicht an diese
Naturgesetze halten. Ich finde das reichlich naiv von uns…
> Damit wird -ganz grob vereinfacht- auch der
> Wertezuwachs relativiert. Steigt die Geldmenge stärker als die
> Gütermenge, entsteht Inflation. Insofern sind die ganzen
> Hochrechnungen der Geldmengenexplosion unzutreffend.
Was ist denn Geldmenge? Die Menge des Bargeldes wird nicht
gesteigert, nur weil jemand Zinsen erhält. Auf dem Papier werden
Lufbuchungen gemacht, die die Buchgeldmengen steigern. Aber versuch
dir einfach mal vorzustellen, die derzeitig vorhandene Buchgeldmenge
der Deutschen würde wirklich nachfragerelevant werden. Dann haben wir
die Inflation.
Alles was uns noch von der Inflation trennt ist, daß die Buchgelder
derzeit nicht auf dem Markt gegen reale Güter angeboten werden. Wenn
es irgendwann soweit ist, werden wir wieder “etwas größere” Scheine
nutzen…
> Ein Wegfall der Zinsen würde also eine Stagnation der Geldmenge zur
> Folge haben; bei gleichzeitig weiter laufender Wirtschaftsleistung
> entsteht also eine Deflation. Diese mündet zwangsläufig in Rezession.
Siehst du irgendwo die Wirtschaftsleistung “weiter laufen”? Ich nehme
an, du meinst wachsen. Ist es ZWINGEND, daß eine Wirtschaftsleistung
ständig wachsen muß? Warum tut sie es denn derzeit nicht, wenn es
doch angeblich auf die unendliche Gier der Menschen ankommt? Was
hindert denn die Menschen daran, ihrer angeblich vorhandenen Gier
freien Raum zu lassen?
Kann eine Wirtschaft überhaupt ewig exponentiell wachsen?
Wenn der jährlich Output konstant ist, kann auch die Geldmenge
konstant sein.
Zumal Zinsen eben nicht die Geldmenge steigern, sie verschieben sie
nur. Weg von denen, die die Zinsen zahlen, hin zu denen, die sie
erhalten. Auswirkungen auf die ganze Wirtschaft hat das nur, weil die
Zinszahler diese Kosten auf die Preise umlegen und damit ALLE diese
Zinsen zahlen - ob wir wollen oder nicht.
Und ich sehe bei 24.000 Euro BIP pro Kopf in Deutschland irgendwie
keinen Grund, warum die Wirtschaftskraft zwangsläufig gesteigert
werden muß. Die Kohle wird nur so extrem verteilt, daß es zu Armut
kommt. Bei nur etwas ausgeglichenerer Verteilung hätten wir
(wirtschaftlich!) nahezu paradiesische Zustände.
Offenbar sind einzelne dieser Punkte für unsere bereits sehr gut
konditionierten Hirne gar nicht mehr vorstellbar. Eine Wirtschaft,
die nicht wächst? Da MUSS doch was faul sein. Das gabs ja noch nie… :-) Norbert

Vorstellungen … - Glück und Geld?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 16:03

geld>> Melkkuh, gleich an zwei Zitzen angeschlossen: Einmal als
> Erbringer
> >>>> von Arbeit, und dann auf der anderen Seite als Konsumenten.
> >>> Das passt nun gar nicht:
> >>> 1. Die Mehrheit der Bevölkerung arbeitet gar nicht (abhängig
> >>> angestellt)
> >> Wie bitte? Was denn sonst??
(mal nebenbei: der Zeilen-Umbruch von deinem Browser ist
fürchterlich)
> > Ach weisst, du wenn man dich noch über solche Dinge aufklären muss,
> > ist mir daß Gespräch eigentlich zu mühsam .. es gibt ca. 30 Mio.
> Entschuldige, dass ich nur ein “Otto-Normal-Verbraucher” bin - welche
> zu informieren aus guten Gründen der kapitalistischen
> Verschleierungstaktik widerspricht,
Ach, da wird also der unglaubliche Anspruch an dich (und jeden
selbstverantwortlichen Bürger) gestellt, daß DU dich gefälligst
selbst, von dir aus, zu informieren hast, statt kritiklos auf
“Information” von aussen zu warten?
> würde es doch die “Ausbeutung”
> des “Humankapitals” verhindern.
> Aber ich verrat Dir mal ein Geheimnis: Menschen sind kein
> Humankapital, sondern Menschen. Deren Wert lässt sich nicht in Geld
> ausdrücken (außer vielleicht mit der auf die Seite gedrehten Acht,
> dem Unendlich-Zeichen).
Menschen sind beides: Sie sind Menschen, aber sie sind als solche
eben auch wirtschaftliche Subjekte. Das eine schliesst das andere
nicht aus. Und während der Wert des menschen als Mensch tatsächlich
nicht bezifferbar ist, kann man seinen wirtschaftlichen “Wert” sehr
wohl benennen und quantifizieren.
Von daher betrachtest du einfach nur eindimensional.
> > Arbeistverhältnisse, bei 80 Mio. Deutschen … der Rest sind
> > Selbstständige, Rentner, Bezieher von steuerfinanzierten Leistungen,
> > Unternehmer, “Kapitalisten”(Rentiers), Beamte, etc. …
> Also wenn Du die Gruppe der Selbständigen, Unternehmer und Beamten
> einmal mit hinzuzählst, die ja letztlich ebenso am Gängelband ihrer
> Finanzlage hängen wie die “Arbeitnehmer”, sieht die Zahl bestimmt
> anders aus.
Was soll jetzt dieses blödsinnige “Gängelband ihrer Finanzlage”? - Es
ging um die Zahl der abhängig angestellten Arbeitnehmer, und das von
mir aufgezeigte Verhältnis stimmte.
[…]
> > 2. Der Preis der Ware IST der Warenwert, es gibt da keinen Unterschied.
> Der “Warenwert” ist doch eigentlich der subjektive Gebrauchs-Wert,
> den man einer Ware zuspricht, wenn man sie zu kaufen begehrt.
Da dieser “Wert” eben wirklich absolut subjektiv ist, und je nach
Person, Zeit, Lage zwischen “da bezahl ich nix für” und “geb ich mein
Leben für” zwischen 0 und 100% beliebig, eben subjektiv variabel ist,
wäre es sinnlos und gar nicht möglich, ihn als Größe in einer
Wirtschaftstheorie zu verwenden.
> > Wenn ich jetzt auch noch gegen altmarxistische Ideologei
> > anschreiben muss, reichts wirklich.
> Wenn Du keine Argumente hast, dann diffamierst Du die Gegenargumente
> Deiner Gesprächspartner generell als “ideologisch motiviert”.
Trifft nicht zu. Argumente bringe ich nun wirklich genug, und der
Unfug mit dem “tatsächlichen Warenwert” kommt nun mal orginal aus der
marxistsichen Mottenkiste.
> > … da die Mehrheit des Volkes dabei absolut immer noch mehr Güter
> > hat, als in jedem anderen Wirtschaftsystem, sollte man damit leben
> > können.
> Sorry, aber das ist so nicht richtig. Die Mehrheit des Volkes hat
> dabei vielleicht absolut immer noch mehr Güter als in jedem von Dir
> vorstellbaren Wirtschaftssystem,
Ich sprach nicht von einem System, was “von mir vorstellbar” wäre,
sondern von den Systemen, die real existieren oder existiert haben!
“Vorstellen” können wir uns alle viel … .
> aber *ich* kann mir eine Wirtschaft
> vorstellen, die auf Fairness, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit
> basiert, anstatt auf dem härtestmöglich bandagierten Zerstörungskampf
> gegeneinander.
Mit so “Vorstellungen” fängt es an … auch der Weg zu Stalin

Statistik … - Glück und Geld?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 06:08

geldUnd auch in
> > den “übelsten” Vierteln ist die Mehrheit der Menschen NICHT
> > arbeitslos.
>
> Wenn du die aktuelle Debatte um die Probleme unseres Bildungssystems
> verfolgt haettest, wuesstest du, dass eben jeniges als ‘hochselektiv’
> (im Vergleich mit den anderen europaeischen Laendern) eingestuft
> wurde. Das heisst, dass in erster Linie die Herkunft darueber
> entscheidet, welchen Weg ein Schueler von der Grundschule aus weiter
> einschlaegt - nicht seine tatsaechlichen Faehigkeiten.
Das ist jetzt natürlich mehrfach dummes Zeug, sorry.
1. Die Einstufung des Bildungssystems als “hochselektiv” beruht auf
statistischer Erhebung und kann so bestenfalls ein Ergebnis zeigen,
also Auswirkungen, aber niemals Ursachen und Gründe.
Statistiken sinnvoll zu interpretieren ist eine schwierige Aufgabe,
zu der sich aber anscheinend jeder Laie berufen fühlt.
2. So kann es z.B. tatsächlich sein, daß sehr wohl nach Fähigkeiten
ausgewählt wird - nur daß diese je nach Herkunft im Elternhaus viel
früher und besser entwickelt werden.
3. Und drittens sagen Statistiken niemals etwas über den Einzelfall
aus - die Chance und die theoretische Möglichkeit hat jeder.
Wie ich oben schon sagte: Auch in den “sozial schwierigsten Vierteln”
haben die meisten Menschen Arbeit.
Und deswegen ist einfach die Verallgemeinerung dieser Verhältnisse
falsch, und kann niemals die Rechtfertigung für individuelles
Fehlverhalten oder Versagen bieten.
> Aufs Gymnasium
> gehen ueberproportional viele Nachkommen von ‘gut situierten’
> Familien oder z.B. auch Beamten - egal ob die Kinder ueberhaupt das
> geistige Ruestzeug dafuer haben
Genau das ist der Fehlschluss, siehe oben. Die eigentliche Auswahl
erfolgt sehr wohl nach fachlichen Kriterien; in den meisten Fällen
wird das “geistige Rüstzeug” in den “gut situierten” Familien eben
vermittelt, die Förderung im Elternhaus ist in diesen Schichten
einfach schon viel früher und besser.
> (im Zweifel gibts dann privat
> finanzierten Nachhilfeunterricht). Bei den Kindern eben aus ’sozial
> schwachen Familien’ kann man einen analogen Trend in der
> entgegengesetzten Richtung nachvollziehen: Diese werden von Beginn an
> ausgegrenzt, demotiviert
Nur weil sie eben weniger von dem “geistiges Rüstzeug” haben, weil es
ihnen im Elternhaus nicht schon von Anfang an vermittelt wurde. Und
nicht weil sie aus “sozial schwachen Familien” stammen, Du willst
hier eine Diskriminierung kosntruieren, wo keine ist.
Die einzige reelle Möglichkeit wäre hier, den Faktor “Elternhaus”
weitgehend auszuschalten. Dies würde aber eine umfassende staatliche
Betreuung ab 0 Jahren bedingen. Oder nur diejenigen dürften Eltern
werden, die nachweisen können, daß sie ihr Kind genug fördern können.
Beides wohl weniger reelle Optionen.
> und landen dann oft auf der Hauptschule,
> obwohl sie durchaus fit fuer die Realschule oder gar fuers Gymnasium
> waeren.
Das ist eben einfach falsch, das übliche Diskriminierungs- und
Entschuldigungsgerede. Sie sind eben nicht dafür “fit”, weil sie nie
jemand dafür fit gemacht hat. Der eigentliche Auswahlprozess beruht
sehr wohl auf der Eignung der Schüler; das eigentliche Problem ist
eben keines der Diskriminierung, sondern daß in schwachen sozialen
Verhältnissen das Erreichen dieser Eignung eben schwieriger ist.
> > Es gibt lediglich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dazu.
>
> Eine _ueberproportional_ erhoehte Wahrscheinlichkeit,
“überproportional” zu was?
> waerend das in
> anderen europaeischen Staaten (die auch ne bessere Pisa-Quote
> aufweisen) durchweg gleich verteilt ist!
Das wird jetzt immer dämlicher mit deinen Statistik-(Un)kenntnissen!
Auch in anderen europäischen Ländern ist dies keineswegs “gleich”
verteilt, lediglich die Unterschiede sind etwas geringer.
Ich äusserte mich oben schon zur Fähigkeit zur Beurteilung von
Statistiken. Seltsam nur, daß D trotzdem seit Jahrzehnten führend in
Wirtschaft und Export ist, und es gerade wieder so aussieht, als das
daß auch so bleibt.
> > Von daher ist
> > dieser Zusammenhang nie zwangsläufig oder gar kausal - rein
> > statistische Zusammenhänge (und mehr ist das nicht) entbinden nicht
> > von persönlicher Verantwortung, relativieren sie bestenfalls.
>
> Du meinst, nur weil es Ausnahmen gibt (die die Regel bekanntlich
> bestaetigen),
Es geht doch nicht nur um “Ausnahmen”! Es ist doch nicht so, daß 99%
aller Schüler aus “sozial schwachen Verhältnissen” auf der
Hauptschule landen! Es gibt lediglich eine signifikant erhöhte
Wahrscheinlichkeit dafür, mehr nicht.
> haette jeder die Moeglichkeit dazu, sich zur Ausnahme
> zu erklaeren und den Regel-Kaefig zu verlassen? Schoen waers…!
Es ist eben keine “Regel” - sondern eine Wahrscheinlichkeit. Laß das
mit der Statistik lieber mal sein - oder lern es.
> > Und wieso sollten
> > diese Chancen nur “theoretisch” sein? - Was nicht dagegen spricht,
> > daß man diesen menschen beim Nutzen ihre durchaus vorhandenen Chancen
> > helfen sollte.
>
> Ja siehe oben - wenn du als Kind spuerst, dass du im Abseits stehst,
> weil deine Eltern nichts haben und darum auch nichts sind…
… dann könnte dies z.B. (und ist es auch oft) ein unglaublicher
Anreiz sein, da heraus zu kommen. Abgesehen davon: Selbstbewusstsein,
das auf dem Besitz von materiellen Gütern beruht, ist oberflächlich
und wenig wert.
Es geht hier um ganz andere Dinge -die in einem sozial schwachen
Elternhaus auch oft fehlen, aber eben längst nicht nur da, Stichwort
“Wohlstandsverwahrlosung”.
> dann
> schlaegt sich das durchaus auf deinen Gemuetszustand wieder, auf
> deine Lust, dich an diesem unfairen /Scheissspiel/ zu beteiligen.
Das “Scheisspiel” Leben ist nicht “fair”, vollkomemn richtig. Es ist
auch nicht “gerecht” oder “gleich für alle”.
Das kann und soll (und tut) die Gesellschaft natürlich abmildern. Das
Ziel, absolute Fairness/Gerechtigkeit/Gleichheit ist weder sinnvoll
noch erreichbar.
[…]
> Man kann sich von seiner “Sippe” lossagen - allerdings brauchts dafür
> tatsächlich Mut und Tatkraft.
> Das kannst du erst ab einem gewissen Alter und da sind /diese/
> Weichen schon lange gestellt. Aber soll es das denn sein? Seine
> Herkunft verleugnen,
Das ist doch jetzt wieder Klassenbewusstsein-Scheiss. Eine Herkunft,
die einen bei seiner Entwicklung bremst und behindert, sollte man
zwar nicht verleugnen, aber ganz bewusst verlassen.
> sich eine Maske aufsetzen
Wenn man aus schwierigen “schlechten” Verhältnissen kommt, ist eine
Maske sinnlos - muss man tatsächlich ein Anderer werden.
> und einen verbissenen Egotrip fahren,
Willst du hier jetzt Leistung, Fähigkeiten, Ehrgeiz madig machen?
Denn darum geht es. Und ein “Egotrip” braucht das nicht zu sein, es
gibt genug soziale Gruppen, wo man damit nicht alleine ist.
> bloss um die gesellschaftliche Anerkennung zu
> ‘erzwingen’,
Einen so haarsträubenden Blödsinn habe ich nun tatsächlich noch nicht
gesehen - gesellschaftliche wie jede andere soziale Anerkennung kann
man niemals “erzwingen”, sondern immer nur verdienen und erwerben.
> die einem sonst vorenthalten, anderen jedoch einfach
> nachgeworfen wird?
Gesellschaftliche Anerkennung wird niemandem “nachgeworfen”, die muss
man sich immer verdienen, erwerben. Und an Kinder aus höheren
sozialen Schichten werden viel höhere Ansprüche gestellt, für die ist
es z.B. selbstverständlich, daß sie das Gymnasium schaffen müssen!
Und es ist auch so, daß z.B. “der Sohn vom Chef” immer und überall
beweisen muss, daß er einen Job/Posten/Vorteil nicht nur deshalb
bekommen hat, weil er halt der Sohn vom Chef ist. Sondern das er
selbst was kann. Sonst hat es sich was mit “Anerkennung”.
Gruss,
TecDoc

Geld! - Kapitalismus ist Krieg

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:05

> Man braucht also Geld zum Überleben. Das ist mir neu.
Exot
> Wenn ich Durst habe trinke ich Geld, habe ich Hunger esse ich Geld.
Sicher nicht. Trinkst Du Elbwasser oder hast Du gar eine eigene
Quelle. Was ist Du, wenn in Deinen Fallen mal nix drin ist. Wie
behandelst Du Deine Krankheiten bzw. wie bezahlst Du Deinen
Arzt/Schamanen? Wie läuft das geldlos mit Familie/Vermehrung.
> Geld ist nur eine Einheit mit der die eigene Arbeit vergütet wird. Es
> ist der Ersatz des Tauschhandels. Geld hat den heutigen Stellenwert
> nur deshalb, weil einige wenige immer mehr davon bessen haben und
> nichts mehr tun brauchten zum Überleben (konnten alles und jeden
> kaufen).
Geld hat seinen Ursprung in der allgemeinen Ware Gold. Es verdankt
seinen Stellenwert der Umstellung der Zirkulation vom Muster
Ware>Geld>Ware zum Muster Geld>Ware>(mehr)Geld. Diese Umstellung ist
nicht(!) bewusst geschehen, aber all gegenwärtig. Die existentielle
Bedeutung von zumindest ausreichendem Geldbesitz zu leugnen, zeigt
einen bedenklich hohen Grad an Lebensunfähigkeit “innerhalb” dieser
geldbestimmten Welt an.
> Dies führte zu viel mehr Macht als vorher, weil sehr viele
> sich vom Geld kaufen ließen oder geblendet wurden.
Klar liegt im Geld Macht. Aber wenn es soooooooooo “real” wichtig
ist. streche auch ich mich danach.
> Darum merke: Geld ist die Wurzel alles Übels in der Welt und sollte
> es einen Teufel geben, so ist er der Erfinder.
ja, teuflisch ist das
> Verwechsle nicht LEBEN mit Geld.
mit Sicherheit nicht
> Jedes Leben ist einmalig wertvoll,
mit Sicherheit ja
> Geld wird vervielfältigt.
durch Zins und Arbeit
Wie es einmal, statt fruchtloser moralischer Apelle, mit etwas
Theorie?
http://www.giga.or.at/others/krisis/r-kurz_himmelfahrt-des-geldes_kri
sis16-17_1995.html

20. Juni 2008

Re: Wo ist das Geld? - Wirtschaft: allgemein

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 18:09

geldBloomberg-TV wurde vorhin erzählt, dass der USD seit der
FED-Gründung (1913) 93% an Wert verloren hat. Ich vermute zum Gold,
als Referenz.
Der Wert der US-Goldreserven entsprechen angeblich der
Staatsneuverschuldung von einem halben Jahr.
http://www.brillig.com/debt_clock/
In der Eurozone sieht es wohl ähnlich aus. Das wird noch interessant,
wenn die Masse der Bevölkerung das Vertrauen in die Währung verliert,
die Sparkonten in Edelmetalle umtauscht und in Gold bezahlt werden
will. Lohnerhöhungen wegen der Inflation wären dann überflüssig. Ich
werde spaßeshalber meinen Kunden/Chef fragen, ob ich meinen
Stundensatz an den Goldpreis koppeln darf: Dann würde ich also z.B. 2
Gramm/h berechnen und das dauerhaft ohne Erhöhung.
Für einen 20g Goldbarren hatte ich vor einigen Monaten 240

Jo… - Netzeitung will Geld sehen

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 00:04

geldein wir doch mal ehrlich.
Genau.
>
1.
> Wie wird so ein Webangebot bekannt?
> (durch Gratis Services und weils bequem, vielleicht auch weil nett
> gemacht ist)
Jo, und?
Webprojekte und -Dienste entwickeln sich nach der Werbephase eben
weiter - hab ich kein Problem mit.
> 2.
> Warum sollte man statt kostpflichtigen Marke X nicht die Kostenlosen
> Dienste von Marke Y benutzen, wenn das Endresultat das selbe ist?
EHRLICH JETZT!
Ist das Resultat wirklich dasselbe?
*umguck*
>
Es gibt keinen Grund warum nicht (und es wird immer einen NweCommer
> geben
> der mit solchen Gratis-Aktionen in den Markt prescht geben)
Najaaa… s.o.
> 3.
> Gratis, Umsonst, Geizigkeit, Rationalität, Ordnung muß sein, kann man
> mit der Deutschen Volksseele unmittelbar verbinden.
“Deutsche Volksseele”?
Ach so, IRONIE!
Weitermachen! :) > FAZIT:
> Solange ich die Ware in der gleichen Qualität auch Kostenloß woanders
> bekommen kann, würde ich mein Geld NIEMALS für soetwas ausgeben.
> (Zu groß erscheint mir die Gefahr mich selbst zu narren, denn
> bestimmt gibt
> es das auch irgendwo umsonst/gratis…)
Nun, ob du dich oder wer anderes dich narrt, hat mit der
Ausgangssituation meines Postings _möglicherweise_ wenig bis gar
nichts zu tun.
Meines Erachtens wird ein Bezahlangebot im Sinne einer echten
“Onlinezeitung” immer aktueller.
Je stärker das Web akzeptiert wird, desto eher wird es so kommen, daß
man eben auch Zeitungen im Web “kauft”.
Oder hast du ein unbestimmtes Gefühl, daß da nur “gelogen” werden
kann?
Falls ja: wie begründest du das?
> Und jeder der in diesem Lanf ein normales Leben führt macht es auch
> so.
> Zugang fürs Inet löhnen ist ok, aber mehr ist nicht drin!
Du wirst noch erleben, daß das eben genauso NICHT funktionieren wird.
Die Marktgesetze werden zukünftig einfach KNALLHART auf das Web
überschwappen, und es wird eine reine “Bezahlszene” “WWW” geben,
wogegen du, und andere, und ich und irgendwer auf kleinen INSELN
“kostenlos” miteinander kommunizieren werden.
McGyver

19. Juni 2008

und Nachstellungen - Glück und Geld?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 04:03

geldmal nebenbei: der Zeilen-Umbruch von deinem Browser ist
> fürchterlich)
Das Problem scheint aus der Kombination der Quoting-Engine des
Heiseforums und meinem Browser, bzw. meiner Intention, das zerrupfte
Quoting wieder geradezurücken, zu bestehen - während jedoch das
Textfeld auf der “Beitrag verfassen”-Seite eine größere Zeilenlänge
als die Forendarstellung besitzt, wodurch leider manche Worte
immernoch umgebrochen werden. Wenn ich das Quoting nicht manuell zu
korrigieren versuche, sieht es noch schlimmer aus.
>>> Ach weisst, du wenn man dich noch über solche Dinge aufklären
muss,
>>> ist mir daß Gespräch eigentlich zu mühsam .. es gibt ca. 30 Mio.
>> Entschuldige, dass ich nur ein “Otto-Normal-Verbraucher” bin -
welche
>> zu informieren aus guten Gründen der kapitalistischen
>> Verschleierungstaktik widerspricht,
> Ach, da wird also der unglaubliche Anspruch an dich (und jeden
> selbstverantwortlichen Bürger) gestellt, daß DU dich gefälligst
> selbst, von dir aus, zu informieren hast, statt kritiklos auf
> “Information” von aussen zu warten?
Ja, und dazu, sich zu informieren, gehört nunmal auch selber zu
denken anstatt unhinterfragt zu übernehmen. In diesem Prozess bildet
man sich eine eigene Meinung, anstatt einer die man von wo anders
übernommen hat.
>> würde es doch die “Ausbeutung”
>> des “Humankapitals” verhindern.
>> Aber ich verrat Dir mal ein Geheimnis: Menschen sind kein
>> Humankapital, sondern Menschen. Deren Wert lässt sich nicht in
Geld
>> ausdrücken (außer vielleicht mit der auf die Seite gedrehten Acht,
>> dem Unendlich-Zeichen).
> Menschen sind beides: Sie sind Menschen, aber sie sind als solche
> eben auch wirtschaftliche Subjekte. Das eine schliesst das andere
> nicht aus. Und während der Wert des menschen als Mensch tatsächlich
> nicht bezifferbar ist, kann man seinen wirtschaftlichen “Wert” sehr
> wohl benennen und quantifizieren.
> Von daher betrachtest du einfach nur eindimensional.
Das Problem hierbei besteht darin, dass die “wirtschaft” ein nicht zu
allen Eigenschaften der Menschen passendes Werte-System auf die
anzulegen versucht, damit ist der wirtschaftliche Wert eines Menschen
nie ein angemessener. Ein Vergleich wäre z.B.: Ein Diamantring in
einer kleinen Plastikbox. Der Wirtschaftliche Wert des Menschen wäre
dann der Wert der Plastikbox, der eigentliche Wert des Diamantringes
würde nicht erkannt werden.
>>> Arbeistverhältnisse, bei 80 Mio. Deutschen … der Rest sind
>>> Selbstständige, Rentner, Bezieher von steuerfinanzierten
Leistungen,
>>> Unternehmer, “Kapitalisten”(Rentiers), Beamte, etc. …
>> Also wenn Du die Gruppe der Selbständigen, Unternehmer und Beamten
>> einmal mit hinzuzählst, die ja letztlich ebenso am Gängelband
ihrer
>> Finanzlage hängen wie die “Arbeitnehmer”, sieht die Zahl bestimmt
>> anders aus.
> Was soll jetzt dieses blödsinnige “Gängelband ihrer Finanzlage”? - Es
> ging um die Zahl der abhängig angestellten Arbeitnehmer, und das von
> mir aufgezeigte Verhältnis stimmte.
Ja, aber diese Entgegnung Deinerseits war als Antwort auf den
Melkkuh-Vergleich des Großteiles der Bevölkerung meinerseits gedacht
- und diese Gruppen, die ich als “am Gängelband ihrer Finanzlage”
bezeichne, sind nunmal ebenfalls in dieses Melkkuh-System
eingebunden, wenn auch nicht so linear und direkt erkennbar wie bei
einfachen Arbeitnehmern oder Beamten. Aber auch die
Wirtschaftshandlungen Selbständiger und sogar der Unternehmer tragen
dazu bei, dass sich die Verteilung des finanziellen Reichtums in die
eine Richtung bewegt (dieser sich also einseitig innerhalb einer
minimalen Bevölkerungsschicht akkumuliert). Diesbezüglich ist Dein
Argument mit der Verteilung des Reichtums aller Millionäre und
Milliardäre bzw. Milliardenschwerer Konzerne/Banken Deutschlands auf
alle Bürger Deutschlands ab dem Moment nicht mehr haltbar, wo man es
auf einer Globalen Ebene betrachtet, denn wenn Menschen in
Entwicklungsländern (also der untersten Schicht der globalen
Gesellschaft) diese “wenigen tausend Euro” hätten, die dann
wahrscheinlich noch für jeden übrig blieben, könnten sie sich ein
Leben ohne Armut ermöglichen.
> […]
> > > 2. Der Preis der Ware IST der Warenwert, es gibt da keinen Unterschied.
> > Der “Warenwert” ist doch eigentlich der subjektive Gebrauchs-Wert,
> > den man einer Ware zuspricht, wenn man sie zu kaufen begehrt.
> Da dieser “Wert” eben wirklich absolut subjektiv ist, und je nach
> Person, Zeit, Lage zwischen “da bezahl ich nix für” und “geb ich mein
> Leben für” zwischen 0 und 100% beliebig, eben subjektiv variabel ist,
> wäre es sinnlos und gar nicht möglich, ihn als Größe in einer
> Wirtschaftstheorie zu verwenden.
Nicht in einer klassisch-kapitalistischen Wirtschaftstheorie, das ist
klar. Aber in anderen Gegenden der Welt gibt es z.B. “Handel” noch
der wörtlichen Bedeutung entsprechend: Man handelt einen Preis aus,
der für beide Seiten akzeptabel ist.
Des weiteren ist es ein grundlegender Designfehler eines jeden
wirtschaftlichen Systems, irgendwelche Werte absolut zu bestimmen,
denn derjenige der einen Wert absolut bestimmt, tut dies ebenfalls
subjektiv, also alles andere als für Alle angemessen.
>>> Wenn ich jetzt auch noch gegen altmarxistische Ideologei
>>> anschreiben muss, reichts wirklich.
>> Wenn Du keine Argumente hast, dann diffamierst Du die
Gegenargumente
>> Deiner Gesprächspartner generell als “ideologisch motiviert”.
> Trifft nicht zu. Argumente bringe ich nun wirklich genug, und der
Alle widerlegbar.
> Unfug mit dem “tatsächlichen Warenwert” kommt nun mal orginal aus der
> marxistsichen Mottenkiste.
Was soll denn das jetzt wieder mit der Mottenkiste? Nur weil die
bisherigen Versuche, ein solches System zu etablieren nicht auf
Rechtschaffenheit, Fairness und Ehrlichkeit basierten, sondern
ebenfalls auf Unterdrückung des Großteils der Gesellschaft durch eine
relativ kleine Elite die sämtliche Macht auf sich konzentriert
(diesbezüglich waren die ganzen kommunistischen/sozialistischen
Systeme nie anders, als der Kapitalismus!), heißt es doch noch lange
nicht, dass alle Elemente aus diesen Gedankenmodellen gleich
vollkommen dysfunktional abgestempelt werden müssen? (Nagut, außer
man möchte unbedingt den Status Quo d.h. die Ausbeutung von mind. 98%
der Bevölkerung durch max. 2% der Bevölkerung, erhalten. Aber wenn
man es nicht ehrlich meint sondern bloß selbst Macht oder Reichtum
will, kann sich ein Versuch zur Systemveränderung auch immer nur
verschlimmernd, niemals verbessernd auswirken.)
>>> … da die Mehrheit des Volkes dabei absolut immer noch mehr
Güter
>>> hat, als in jedem anderen Wirtschaftsystem, sollte man damit
leben
>>> können.
>> Sorry, aber das ist so nicht richtig. Die Mehrheit des Volkes hat
>> dabei vielleicht absolut immer noch mehr Güter als in jedem von
Dir
>> vorstellbaren Wirtschaftssystem,
> Ich sprach nicht von einem System, was “von mir vorstellbar” wäre,
> sondern von den Systemen, die real existieren oder existiert haben!
Keines davon war bisher einer fortschrittlichen Menschengesellschaft
angemessen, dafür waren sie alle immer zu sehr gewaltbasiert,
inklusive dem Kapitalismus der die subtilste Gewaltform des Geldes
als Bedingung zur materiellen Existenz anwendet.
> “Vorstellen” können wir uns alle viel … .
Anscheinend aber nicht durchführen, oder weshalb sind die Misstände
überall immernoch so stark?
>> aber *ich* kann mir eine Wirtschaft
>> vorstellen, die auf Fairness, Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit
>> basiert, anstatt auf dem härtestmöglich bandagierten
Zerstörungskampf
>> gegeneinander.
> Mit so “Vorstellungen” fängt es an … auch der Weg zu Stalin

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