geldEs spielt auch keine Rolle, ob das Geld jetzt in den Taschen
> >von Millionären, Heuschrecken, oder der ehemaligen SBZ versickert
> >ist, es ist halt weg, und diesen Schmarrn können wir uns nicht mehr
> >leisten.
>
> Es ist nur in den Händen von Leuten, die es entweder irgendwo
> eingelagert haben, oder damit irgendwo weltweit “pokern”.
Ja und? Es handelt sich um Privateigentum (da Du offenbar nicht
genau weisst um was es sich da handelt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Privateigentum), und die können damit
machen, was sie wollen.
> Und das was hier zum “Spielgeld” verkommen ist, lässt sich sehr wohl
> mit Steuern wieder in den realen Wirtschaftskreislauf zurückholen.
Du scheinst da ein kleines Verständnisproblem zu haben. Der
Staatshaushalt ist eben gerade nicht der “reale Wirtschafts-
kreislauf”, mithin wird Geld, das mittels einer Steuer ausge-
hoben wird, aus dem Wirtschaftskreislauf entfernt, nicht zu-
rückgeholt.
[…]
>ist dann nicht jede Steuer ungerecht.
Du hast es erfasst; daher ist so wenig Staat und also auch so
wenig Steuern wie möglich wünschenswert.
geld - Juni 28, 2008 -
geldh kenne die Fälle, aber ich kann in keinem erkennen, dass ‘die
> Staatsmacht’ in unzulässiger Weise eingegriffen hätte: ich will
> LEHRER
> für meine Kinder, keine Politkaspar, die ihre Autorität zur
> Indoktrination mißbrauchen (das gilt für alle weltanschaulichen
zu 1 -staats und wirtschaftsmacht sind doch laengst nicht mehr
auseinanderzuklamuesern, das ist ja eins der probleme
zu 2 -lehrer die sich fuer frieden und gewaltfreiheit aussprechen sind
fuer mich keine politkasper sondern mangelware.
> Geschmacksrichtungen). Wenn Wickert vor Merkel kuscht ist das sein
> persönliches Problem, in seiner Position muss er schon wissen, was
> er
> sagt, und auf eventuellen Gegenwind (der ebenso legitim ist wie
> seine
wickert hat (leider) vor der geballten macht des mehrfach erwaehnten
politik-medien-wirtschafts-konglumerats gekuscht. wenn die BILD auf
seite 1 titelt “fernseh-verbot fuer ullrich wickert” (und damit meinten
die nicht, dass er ohne sandmaennchen ins bett soll, hehe) dann ist das
fuer einen einzelnen schon harter tobak. und das wegen eines zitats in
einem interview fuer eine lifestylezeitung. warum? hier sollte
eindeutig ein exempel statuiert werden NICHT aus der meinungsrolle zu
fallen.
> Statements) gefasst sein. Und wenn der Spiegel seine Artikel kürzt,
> ist
> das Sache der Redakteure; jedenfalls ist es mir nicht bekannt, dass
> irgend jemand aus dem HQ der
meinst du ein redakteur der diesen aufsatz bringt wuerde ihn nicht auch
gern komplett bringen? den artikel eines autors derart zu verfremden
ist an sich schon eine ungeheuerlichkeit. warum? vielleicht weil man
beim spiegel weiss wie schnell der verfassungsschutz einem die bude auf
den kopf stellen - waere ja nicht das erste mal, auch wenns schon ein
paar jaehrchen her ist.
> faschistoidgroßkapitalistischamerikanischem Weltverschwörung Zwang
> ausgeübt hätte. Wenn du *das* belegen könntest, dann würde ich
> meine
> Einschätzung sicher ändern, aber vorher nicht.
der beleg ist das, was *nicht* geschrieben und gezeigt wird.
>
> > die masse dieser faelle kommt aber gar nicht an die
> > oeffentlichkeit.
>
> Hast du Insiderwissen oder wie kannst du beurteilen, welcher
> Prozentsatz an die Öffentlichkeit kommt und welcher nicht? Ich
> vermute,
> es ist eher ein Gefühl, das du hast.
habe mit freien redakteuren geredet (wegen einer anderen geschichte)
und die aus interesse gefragt warum sie nicht mal kritsche beitraege zu
verschiedenen themen machen. weisst du was? die haben mich ausgelacht.
“keine chance sowas ins fersehen zu bekommen, das kannste VERGESSEN”
zitat ende
abgesehen davon gibts massig buecher. eins (der mob)hab ich schon
genannt(das ist als roman geschrieben und handelt genau von diesem
thema). andere sind z.b. “deckname tato” von einem italienschen
undercover-cop (war mitverantwortlich fuer festnahmen einiger der
groessten bekannten drogenbarone)der z.b. sagt:”die wirklichen
hintermaenner haben wir nie gekriegt, die sitzen ganz oben in politik
und wirtschaft. *da* laufen die faeden von drogen, waffen, organ und
menschenhandel zusammen.” folgerichtig wurde er dann auch irgendwann
von einer ital staatsanwaeltin gestoppt ehe er zuviel “schaden”
anrichten konnte. da ist uebrigens auch von verstrickung nach d die
rede(leuna-affaere). andere interessante lektuere: “das raf-phantom” wo
unter anderem der tod von alfred herrhausen naeher beleuchtet wird. der
gute mann wollte sich doch tatsaechlich dafuer einsetzen, dass den
drittweltlaendern die schulden erlassen werden - also sowas!
ein glueck, dass man ein bekennerschreiben der raf hat - sonst koennte
man ja glatt meinen der cia haette mal wieder die finger drin… ;]
>
> Beispiel bitte, wo von Seiten des dt. Staates ‘die Presse’ in der
> Freiheit der Berichterstattung unzulässig beschränkt wurde.
>
wie schon gesagt: die tatsache, dass all diese (und 1001 andere) netten
storys ÜBERHAUPT KEINE ERWAEHNUNG in fernsehen und grossen zeitungen
finden (letztes beispiel sind halt die zig ungereimtheiten im wtc-fall)
ist fuer mich beweis genug. das geht schon so ins groteske, dass man
sich manchmal nur an den kopf greifen kann.
kohl: “ich sage die namen der spender nicht, ich habs versprochen”
presse: “ja nun - wenn er es versprochen hat; er ist halt ein ehrenmann
- er haelt sein wort!” MUHAHAHAHA wenn die sache koscher waere, welcher
spender haette denn dann was dran auszusetzen seinen namen einem
untersuchungsausschuss preiszugeben? folglich hat kohl eindeutig boes
dreck am stecken(und nich nur bei der geschichte) und wer forscht nach?
niiiieeeeeemand!
wenn’s dich interessiert geh mal auf
http://www.guerrillanews.com/counter_intelligence/doc231.html
und lies dir den artikel durch. (handelt zwar von amerika, aber die
mechanismen sind ueberall aehnlich) und wenn wir schon bei amerika
sind: schon gewusst dass ein guter teil der shareholder hinter “war on
terror” sender cnn auch hinter lockheed-martin(weltgroesster
ruestungskonzern) stehen? wir leben wirklich in einer welt
interessanter “zufaelle”!
> Hier stimme ich dir zu, Geld und Macht ziehen sich an und bedingen
> einander, ein uraltes Problem, an dem sich bereits eine Menge Leute
> die
> Zähne ausgebissen haben. Sicher nötig, das genau zu beobachten.
>
fuerwahr, fuerwahr - doch um das zu beobachten brauchts halt eine
freie, unabhaengige presse. wer auf die werbeeinnahmen der leute
angewiesen ist…wie heissts so schoen: man beisst nicht die hand die
einen fuettert.
machs gut - jaw
geldas kommt darauf an.
> Nehmen wir mal an, du hast Deine Haushälterin nebenan, sie erledigt
> deine Hausarbeit und hält die andere Wohnung in Schuss - dafür wohnt
> sie dort.
Das ist noch zu wenig. So viel Arbeit habe ich im Haushalt auch
wieder nicht. Du musst auch bedenken, dass mich als Eigentümer die
Wohnung etwas kostet. Diese Kosten muss ich irgendwie hereinholen.
> a) wenn das Geld wegfällt, dann hat sie auch die Möglichkeit, ihre
> Arbeit so einzuteilen wie sie will (ob sie zwischen 7 und9 oder 9 und
> 10 arbeitet, ist dir dann egal - du bist auf deiner Arbeit und
> Hauptsache ist, die Wohnung ist sauber etc. pp)
Dumm gelaufen, ich habe mein Büro zu Hause und kann mich nicht
konzentrieren, wenn jemand in der Wohnung rumtigert. Ausserdem hasse
ich es, wenn jemand Dinge dahin wegräumt, wo er/sie denkt, dass sie
hingehören sollten und ich dann ständig auf der Suche nach
irgendetwas bin.
> b) wenn du nach hause kommst, hast Du Zeit für Hobbies etc. weil die
> Hausarbeit dir abgenommen wurde
Schon wieder dumm gelaufen: Ich betrachte Hausarbeit als entspannende
Tätigkeit und als guten Ausgleich zu meiner sonstigen Arbeit. Ich
soll mir also jetzt noch (teure?) Hobbies zulegen? Dafür habe ich ja
dann kein Geld mehr, weil ich die Einnahmen durch meine Zweitwohnung
verliere.
> c) jemand sorgt für beide wohnungen (Entdeckung von Schimmel etc. pp)
Der Mieter ist eh verpflichtet, für seine Wohnung zu sorgen. Meine
Wohnung habe ich lieber selber im Griff.
> Egal - danke für die vielen Anregungen heute und noch einen schönen
> Abend
Dir auch … und nimm die Kritik nicht zu negativ - Dein Modell kann
in Einzelfällen sinnvoll sein (und wird ja auch durchaus gelegentlich
eingesetzt), aber es ist IMHO nicht massentauglich.
>geldcDoc schrieb:
> [hochselektives Bildungssystem]
> > Das ist jetzt natürlich mehrfach dummes Zeug, sorry.
>
> http://tinyurl.com/3a9m7j
Willst du mir im Ernst die Ergüsse einer Tagung mit dem Titel
“klasse.bildung.klassenbildung” als objektive Quelle bringen? - Das
sind stramm linke politische Standpunkte, schon mit einem Schuss
Ideologie, aber keine Fakten.
[…]
> > Wie ich oben schon sagte: Auch in den “sozial schwierigsten Vierteln”
> > haben die meisten Menschen Arbeit.
>
> Im Osten der Republik sind Arbeitslosenraten von bis zu 20% durchaus
> normal. Das heisst natürlich immernoch, dass ‘die meissten Menschen
> Arbeit haben’,
Eben.
> aber es handelt sich immerhin um ein Fünftel der
> Bevölkerung ohne echte Zukunftsperspektive!
Natürlich können diese Menschen eine Zukunftsperspektive haben - nur
eben nicht mehr in ihrem ehemaligem Job, in ihrem alten Betrieb,
vielleicht auch nicht mal in ihrem bisherigen Beruf oder Wohnort.
> Sag jetzt mal, was die
> konkret dafür tun könnten, sich aus dieser Lage herauszu’arbeiten’?
Eine viel höhere Rate an Unternehmensgründern im Osten wäre
tatsächlich nötig - aber die dazu nötig Einstellung hat das
DDR-Regime ja sehr gründlich und nachhaltig bekämpft.
> Viele wandern ja ab Richtung Westen, weil es im Osten absolut nichts
> für sie zu tun gibt!
> Aber das kanns ja wohl auch nicht sein.
Warum nicht? Warum dort wohnen, wo es nichts (mehr) gibt, und
vorraussichtlich nie mehr etwas geben wird?
> > Und deswegen ist einfach die Verallgemeinerung dieser Verhältnisse
> > falsch, und kann niemals die Rechtfertigung für individuelles
> > Fehlverhalten oder Versagen bieten.
>
> Du machst es dir wirklich leicht. ‘Individuelles Fehlverhalten’ - das
> solltest du mal den Leuten auf der Arge erzählen, die da regelmässig
> vorstellig werden. Erklär ihnen doch mal, was sie falsch machen und
> wie sie alle da raus kommen können.
Na klar, Menschen lassen sich doch so gerne von anderen erzählen, wie
und was sie falsch gemacht haben … mit ein Grund, warum auch
Politiker sich vor so was immer drücken. Den Leuten die Wahrheit
sagen, auch über sie selbst, Klartext reden? Das gibt keine
Wählerstimmen … .
> Lass die Idee am besten
> patentieren - dafür gibt es hier ne enorme Nachfrage! [scnr]
In dieser deiner Aussage steckt etwas: “die” Idee, “die” eine Lösung,
die gibt es überhaupt nicht, genau so vielfältig wie die Ursachen
sind auch die (möglichen) möglichen Versäumnisse - ich habe nicht
gesagt, daß es immer ein Versäumnis ist, manche Regionen im Osten
Deutschlands sind da Sonderfälle.
> [Ausgrenzung bei Kindern soz. schwacher Familien]
> > Nur weil sie eben weniger von dem “geistiges Rüstzeug” haben, weil es
> > ihnen im Elternhaus nicht schon von Anfang an vermittelt wurde.
>
> Nein definitiv nicht. Ausgrenzung läuft auch über Statussymbole,
dann ist man in der Schule in der Gruppe “die ohne Statussymbole”;
sind mittlerweile so viele, daß sie nicht “ausgegrenzt” sind, sondern
eine eigene Gruppe aufmachen können.
> elterlichen Einfluss (’gut Situierter’) auf den Lehrkörper
über dermaßen dumpfhafte Verschwöringstheorien (”Einfluss gut
situierter”) rede ich nicht, den alten Klassenkampf-Scheiss kannst du
behalten.
> Der Faktor Geld (reiche Eltern) ist
> gerade in der Schule ein Problem, weil viele Wünsche und Bedürfnisse
> der Kinder und Jugendlichen zunehmend an diesen gekoppelt sind und
> wer da nicht mitziehen kann, fällt zwangsläufig zurück.
“Fällt zurück” wobei? Jedenfalls nicht bei den Noten und Leistungen.
Höchstens beim Protzen und Angeben mit Dingen, die er nicht selbst
verdient hat. - Ob das für das spätere Leben ein so großer Vorteil
ist, wenn der Papa irgendwann nicht mehr für alles bezahlt …
> Da kann sich
> ein Kind der Unterschicht noch so sehr ins Zeug legen und büffeln -
> wenn er sich kein ordentliches Handy und ‘akzeptable’ Klamotten
> leisten kann, gilt er einfach als Looser.
Dann ist er ein “Looser” - mit guten Noten. Die besten
Vorraussetzungen für ein erfolgreiches späteres Leben …
Natürlich kenne ich dieses Problem, bei Jugendlichen in dieser
speziellen Phase, es hat m.E. auch nicht mit Hartz4, auch nicht mit
“Glück und Geld” direkt zu tun, sondern damit, da es überhaupt
gesellschaftliche Unterschiede gibt - die sich nie haben abschaffen
lassen.
> Das tragische ist, dass ihm
> in dieser Situation wirklich nur das Geld helfen könnte, was er nicht
> hat, oder er müsste es sich erst irgendwie ‘beschaffen’.
Das ist nicht “tragisch”, sondern Bockmist. “jedem gleich viel
Staussymbole?”, eine idiotische Forderung.
(ganz abgesehen, daß diese “angeglichenen” Statussymbole als solche
dann wertlos wären, und sich andere Statussymbole herausbilden
würden.
[…]
> > Das wird jetzt immer dämlicher mit deinen Statistik-(Un)kenntnissen!
>
> Bitte lass diese Angriffe oder ich werde dich beim nächsten Mal
> kommentarlos filtern. Auch wenn du meinst, auf diesem Gebiet
> intellektuell überlegen zu sein, rechtfertigt es nicht diese
> ungehobelte Art mit mir zu reden.
Es geht hier nicht um “Überlegenheit” oder dergleichen - es ist mir
irgendwann einfach zu viel Arbeit, auf diesem Wege zustande gekommene
und entsprechend haltlose Argumente zu widerlegen - auf die du selbst
verzichtet hättest, bei besseren Statistik-Kenntnissen.
Keiner kann alles kennen oder können -ich genau so wenig-, aber man
sollte wissen, daß man etwas nicht weiss. Auch und gerade bei
Statistik, denn hier ist die Gefahr von Fehlinterpretationen und
falschen Annahmen und Anwendungen sehr groß.
> > Auch in anderen europäischen Ländern ist dies keineswegs “gleich”
> > verteilt, lediglich die Unterschiede sind etwas geringer.
> > […] Seltsam nur, daß D trotzdem seit Jahrzehnten führend in
> > Wirtschaft und Export ist, und es gerade wieder so aussieht, als das
> > daß auch so bleibt.
>
> Klar, der Export ist natürlich das Maß aller (ökonomischen) Dinge…
Er zeigt zumindest an, daß wir einiges (wirtschaftlich) besser
können, als alle anderen - sonst würde die Welt nicht soviel bei uns
kaufen. Und das trotz unseres so schrecklich ungleichen
Bildungssystems, wie ist das nur möglich … .
[…]
> > > bloss um die gesellschaftliche Anerkennung zu
> > > ‘erzwingen’,
> > Einen so haarsträubenden Blödsinn habe ich nun tatsächlich noch nicht
> > gesehen - gesellschaftliche wie jede andere soziale Anerkennung kann
> > man niemals “erzwingen”, sondern immer nur verdienen und erwerben.
>
> Eine auf das Ziel ‘Anerkennung zu erhalten’ ausgerichtete Bestrebung
> ist sehr wohl der Versuch, es zu erzwingen.
Nein. Man kann niemanden zu der Anerkennung eines anderen zwingen -
weil es in diesem Moment keine Anerkennung mehr wäre. Das “ohne
Zwang” ist bei Anerkennung zwangsweise impliziert.
> Dahinter steht oftmals
> ein gehöriges Defizit welches nach Kompensation verlangt.
Mag sein, Dann kann man versuchen, Anerkennung durch andere zu
erwerben, zwingen kann man neimanden dazu.
[…]
> Mancher Sohn reisst sich das ganze Leben den
> Ar*** auf, nur um von seinem ach so tollen Vater mal etwas
> Anerkennung zu bekommen. Das genau ist ein ‘Erzwingen’, freilich eine
> Form von ‘Erwerben’, aber eben nicht ohne Zwang, der von anderen
> Personen oder eben Umständen ausgeht.
Das ist dann zwar ein “zwanghaftes” Verhalten, betrifft aber nicht
die Anerkennung selbst, die kann -in diesem Fall durch den Vater- nur
freiwillig erfolgen.
> > > die einem sonst vorenthalten, anderen jedoch einfach
> > > nachgeworfen wird?
> > Gesellschaftliche Anerkennung wird niemandem “nachgeworfen”, die muss
> > man sich immer verdienen, erwerben.
>
> *prust* sry
> Amerika hat einen amtierenden Präsidenten, der im Prinzip nie etwas
> anderes wahr, als ein ‘professioneller Sohn’. Mieserabler Schüler,
> trotzdem auf die Uni (klar, muss ja…) - verhaun, egal. Man muss nur
> schön auf Papas Fährte bleiben, dann wird man Wirtschaftsboss, sogar
> Gouverneur und - wie der Papa einst - Präsident der USA. Womit hat er
> sich denn die Anerkennung verdient, die ihm (durchaus) zuteil wird?
Anerkennung? Bush? Von wem? Von dir hier gerade? Oder von mir? - Von
allgemeiner persönlicher! Anerkennung ist Bush selbst in den USA weit
entfernt, die Anerkennung wird dem Amt des Präsidenten, weniger
seiner Person zuteil.
> Hast du eine Ahnung, wie viele Karrieren in einer ähnlich forcierten
> Art verlaufen?
Die Leute machen vielleicht Karriere, doch wenn sie ihre Anerkennung
nicht verdienen, oder nicht mehr verdienen, dann verlieren sie sie
auch. Wieviel soziale Anerkennung hat denn z.B. ein Herr Hartz heute
noch? Er mag billig beim Prozess durchgekommen sein, er mag immer
noch Geld haben, aber soziale Anerkennung? - Nee, das funktioniert
recht zuverlässig mit der sozialen Anerkennung - die kann man nicht
herbeiprozessieren oder kaufen, schon gar nicht wird sie einem
“nachgeworfen”
> Natürlich kann einem Anerkennung nachgeworfen werden!
Was ich oben wohl widerlegt habe.
> Jedem Touristen wird Anerkennung nachgeworfen, nur weil er Geld ins
> Land bringt! Was willst du mir hier eigentlich für einen Bären
> aufbinden?
Du liegst wirklich völlig daneben - daß ist bei Touristen keine
“Anerkennung”, schon gar keine soziale, daß einzige, was da
“anerkannt” wird, ist, daß der Tourist ein Geschäftspartner,
bestenfalls ein Gast ist, mit dem man Geld machen kann.
Gruss,
TecDoc
gelderdem kommt hinzu, daß beim Golfkrieg I diverse Länder wie z.B.
zig Milliarden blanko überwiesen haben, damit die USA ihre
Kriegsführung überhaupt bezahlen konnten.
Das fällt beim momentanen Golfkrieg II weitgehend flach.
Abgesehen ist es ja auch offizielle Doktrin der USA mindestens 2
“middle intensity conflicts” gleichzeitig führen zu können.
Allerdings glaube ich auch nicht daß sie versuchen den Iran zu
besetzen.
Ich denke auch, daß die USA dazu eine wirklich große Armee aufstellen
müßten, wenn sie sich dort nicht verlaufen wollen
Das will denke ich mal momentan niemand in den USA.
Einzelne Luftschläge sind natürlich immer drin, aber auch da glaube
ich daß
es sich hauptsächlich um politisch-propagandistisches Kettengerassel
handelt.
Schließlich war
geldnd was die Beliebtheit in der Welt uebertrifft, werden wir wohl im
> Augenblick von den Amerikanern noch unterboten. (Uebrigends habe
> ich
> festgestellt, dass Deutschland in der Welt gar nicht so unbeliebt
> ist.
> Besonders in Osteuropa und arabischen Laendern, wo man oft ganz
> offen
> bedauert, dass wir vor 60 Jahren die Sache nicht zueende gekriegt
> haben). Ja, solche Spielverderber!
Kann ich bestätigen. Antideutsche Vorbehalte und Vorurteile existieren
hauptsächlich in NL, DK, N, GB, F, PL und den USA. In anderen Teilen
der Welt sieht das schon ganz anders aus. In Südamerika, Südafrika,
weiten Teilen Osteuropas und im arabischen Raum herrschen bei den
dortigen Machteliten und in der Bevölkerung eher “pro-deutsche”
Stimmung vor. Eine eigenständige deutsche Aussenpolitik hätte
tatsächlich die Möglichkeit, in vielen Teilen der Welt auf Anforderung
als “ehrlicher Makler” (Bismarck) konfliktschlichtend aufzutreten. Aber
eigenständige Aussenpolitik ist etwas, das gibt es in D schon lange
nicht mehr. Wir sind schlicht und ergreifend ein “tributpflichtiger
Vasallenstaat der USA” (Breszinsky) und demzufolge ist die Machtelite
in Berlin auch ängstlich darauf bedacht “bloß keine Sonderwege” zu
gehen, sondern die bedingungslose Westbindung als Dogma der deutschen
Politik festzuschreiben. Quasi eine Neuauflage der “Nibelungentreue”,
die uns übrigens schon einmal ziemlich in die Scheisse geritten hat.
>
> > die EZB hat in letzten Tagen _KEIN_ Geld in den Geldmarkt gepumpt.
> > Vielmehr hat sie ca. 4% der genannter Summe dem Markt _ABGEZOGEN_!
>
> Warum sollte die EZB dies tun wollen??
Weil es eine zentrale Aufgabe der EZB ist, sich um ausreichende Menge
des Geldes auf dem Finanzmarkt zu sorgen, damit wirtschaftliche
Aktivitäten im EU-Raum mangels des Geldes nicht gestört werden.
Allerdings hat sie auch andere Aufgaben, wie z.B. sich um Stabilität
der Währung zu sorgen.
> Gerade in einer Situation, wo die Banken in Liquiditätsklemme sind,
> soll sie die Geldmenge zusätzlich reduzieren?
Nein, das soll sie nicht, das war nur ein Nebeneffekt der Aktion
gewesen. Allerdings war die abgezogene Summe etwas kleiner, als ich
hier oben angab - war mein Fehler. 4% p.a. (!) ist gar nicht so große
Summe nach paar Tagen.
> Was soll hier der Sinn
> der Sache sein? Damit die Kreditkrise, die ausschließlich durch die
> überschüssige Liquidität entstand und bis vor Kurzem gedieh, weiter
> läuft?
>
Nur um die angespannte Lage zu beruhigen. Die s.g. Leistungsträger
haben sich dermaßen an riskanten Monopolyspielen verzockt, dass die
Banken selber in Zahlungschwierigkeiten geraten sind.
> > Das Geld wäre nur dann dem Markt zugefügt gewesen, wenn die
> > Kreditnehmer doch pleite gehen würden und die Kreditsumme mit ca. 4%
> > Zinsen nicht zurückgezahlt hätten. Das war aber mW nicht der Fall
> > gewesen - alle Schnelltender _SIND_ bereits samt 4% Zins
> > zurückgezahlt.
>
> Ich frage mich: wenn die Banken nach einem schnellen Eingreifen der
> EZB gerufen haben, dann doch dazu, damit diese ihnen unter die Arme
> greift und sie mit Liquidität versorgt, oder?
Genau das hat sie auch getan. Die EZB ist die Institution, welche die
Geschäftsbanken mit dem Geld beleiht. Nicht umsonst, wohl gemerkt -
Stichwort Leitzins.
> Und wenn die Geschäftsbanken alle Schnelltender nach ein Paar Tagen
> samt Zinsen zurückgezahlt haben sollen, …
Offensichtlich sind hier zunächst mal kurzfristige
Zahlungsschwierigkeiten aufgetreten. Eigentlich (fast) nichts
außergewöhnliches:
www.bundesbank.de/download/presse/publikationen/REFD.pdf
> woher haben die dann die für
> die Rückzahlung notwendige Liquidität genommen, wo diese doch so
> knapp wurde??
>
Die Banken halten das geliehene Geld auch nicht unter dem Kissen bzw.
in ihren Tresoren.
> Ich verstehe die Sache so: Durch die Ausfälle vieler Hedgefonds und
> anderer “Investoren” haben Geschäftsbanken massive Probleme bekommen,
> weil ihre Forderungen nicht mehr abgesichert waren.
Nein, die mit _massiven_ Problemen haben bereits Gläubigerschutz
beantragt. Im Grunde können sie wie jedes Unternehmen auch Pleite
gehen. Paar kleinere sind m.W. schon umgekippt.
> Um die Verluste zu lindern, haben sie die EZB zum Eingreifen
> aufgefordert und mit dem “hineingepumpten” Geld ihre Verluste fürs
> Erste “ausgeglichen”.
>
Nein, ihre Verluste haben die Geschäftsbanken selber auszulöffeln,
wenn sie noch nicht an den Mann gebracht wurden. Normalerweise werden
die Risiken hübsch verpackt und mit Aufleber “AA, bis zu 15%p.a.”
weiter an die “Investoren” und kleinen Mann verkauft, also an jene,
bei denen das Geld etwas lockerer sitzt.
> … , können Sie
> auch keine Liquidität gehabt haben, um die Tender zurückzuzahlen.
>
Mit Banken ist im Grunde fast wie mit sonstigen Unternehmen. Wenn ein
Unternehmen Zahlungsunfähig ist, kriegt es auch keine Kredite mehr.
Für ganz große Hunde gelten allerdings auch hier besondere Regeln -
ist auch in Industrie so.
Die ganze Küche ist allerdings alles andere als durchsichtbar und
simpel.
COPOKA.
>
> Ist das etwas, was überhaupt zu “heilen” wäre?
Es ging mir darum klar zu stellen, das sich vermutlich nicht so viel
ändern würde wie einige, Dich eingeschlossen, hier im Forum glauben.
> > und die Konzerne würden weiter ihre exobitante Gewinne
> > einfahren.
>
> Es wäre also grundsätzlich “besser”, wenn Konzerne keine hohen
> Gewinne einfahren würden?
Wenn Du etwas etwas falsch verstehen willst, dann tust Du es auch.
> > Und wie die Preise sich in diesem Fall entwickeln werden,
> > kann man noch nicht abschätzen. Aber für den Einzelnen wäre es eine
> > ziemliche Entlastung.
>
> Wieso das denn? - Es käme sehr darauf an, für welche “Einzelne”; das
> Grenzeinkommen, ab dem man bei der Einführung des Grundeinkommens
> insgesamt grundsätzlich draufzahlt, wäre nicht sehr hoch, würde
> wahrscheinlich in die Gehaltsregion der üblichen Betroffenen wie
> Vorarbeiter Meister, Techniker, Ingenieure fallen.
Du hast offensichlich noch keine Anträge für Bafög, Hartz oder
sonstige Leistungen gestellt. Aber Du willst scheinbar nur noch
rumstänkern, weil Dir offensichlich die Argumente fehlen.
> > Ausserdem könnte man damit den ganzen bürokratischen Rattenschwanz
> > wie Hartz, BaFög, Kindergeld, etc. kappen.
>
> Da hätten wir dann 100.000 arbeitslose Verwaltungsfuzzis mehr, die
> keiner haben will … und es bleibt genug über, was nicht durch das
> Grundeinkommen gedeckt wäre.
Ichb halte fest, Bürokratieabbau ist für Dich nicht erstrebenswert.
> > Das Problem ist, das es
> > verschiedenste Modelle gibt, ohne das die Ziele eines Grundeinkommens
> > festgelegt sind. Und ob das dann wirklich nur zu einer Anhebung des
> > Sozialhilfeniveaus führt, hängt ganz konkret von den Zielen bzw. von
> > dem Model ab. Ich befürchte ausserdem, das die jetzt diskutierten
> > Modelle nur die persönliche Situation bzw. des Umfelds ihrer
> > Verfasser wiederspiegeln.
>
> Wohl wahr.
www.mountaingrafix.at/2008/05/21/geld-fuer-die-suche-via-live-search-kassieren/”>geld Du hast anscheinend keine Ahnung, es gibt jede Menge www online
> Kontaktbörsen und zack fragt Dich eine ob Du auch MSN hast…
>
Ich bekenne mich schuldig, Euer Ehren
… von
Online-Kontaktbörsen habe ich wirklich keine Ahnung. Ich bin auch
schon zu alt (und zu glücklich verheiratet), um mir diese Erfahrung
noch draufzuschaffen.
> Wohnt nicht jeder in einer Großstadt und selbst dort, wenn Du mal
> älter bist, ist das mit dem online jemand kennenlernen ne tolle
> Sache. Auch wenn natürlich jede Menge Fakes dabei sind, aber
> spätestens beim ersten live Treffen, weißt Du ja wo Du dran bist.
>
Ich wohne *nicht* in einer Großstadt, bin “etwas älter” (wobei dieser
Begriff auch erst mal zu definieren wäre) und trotzdem hat’s geklappt
(ganz ohne Fake etc. …).
>
> Viel Spaß alleine auf dem Teppich.
>
Wie gesagt, ich bin nicht allein auf dem Teppich, was zum einen daran
liegt, dass wir keinen Teppich im Haus haben, sondern Fliesen und
Parkett, und zum andern daran, dass ich eher in diesem Satz “wir” und
nicht “ich” sagen konnte.
Trotzdem: Diese ganze IM-Geschichte mag durchaus ihre Berechtigung
haben. Für kurze Nachrichten und die unkomplizierte Kommunikation
über Länder-/Sprach-/Datumsgrenzen hinweg setze ich sowas auch gerne
ein. Ich käme halt nie auf die Idee, mein persönliches Glück in
dieser Welt zu suchen.
Jefo
P.S.
Danke, gleichfalls viel Spaß auf dem Teppich 
geldber hier hat die eigene Gruppe die Notlage aufgefangen. Warum kann das
> nicht die Gesellschaft tun?
Weil es “die Gesellschaft” de fakto nicht mehr gibt: jeder für sich,
alle gegen jeden. Die Familie war der Anfang der Gesellschaft - und
sie ist am Ende auch das einzige, was von der Gesellschaft übrig
blieb. Und wir arbeiten schon fleißig daran, sogar diesen letzten
Rest sozialer Zusammengehörigkeit zu vernichten, durch die ganze
Flexibilitätsforderungen, durch den Spaß-Wahn, der Menschen dazu
treibt, jede Woche eine neue Fickbeziehung zu suchen, etc. Vor allem
durch diesen Wahn der “Eigenverantwortlichkeit” - und wenn dann einer
auf der Straße mit einem Herzinfarkt umkippt: soll er sich doch
selbst helfen, die faule Sau!
> Und die berufliche Selbständigkeit hat, neben den Vorteilen auch den
> Nachteil möglicher Einkommensausfälle. Ein Grundeinkommen könnte hier
> das Schlimmste abmildern.
Schlimmer noch: nicht jeder ist der Kaufmann, der man sein muß, um
Waren oder Dienstleistungen erfolgreich unter’s Volk zu bringen.