Wesentliches … - Glück und Geld? - Mai 24, 2008 -
geld“Ziele”? - Die Höhe des Grundeinkommens ist letzlich die alles
> > entscheidende Größe.
>
> Eindimensionale lineare Sichtweisen führen nur bei trivialen
> Problemen zu einer befriedigenden Lösung.
Das hat nichts mit *Sichtweisen” zu tun, sondern mit der
Konszentration aufs wesentliche. Und das ist z.B. die
Finanzierungsmöglichkeit, die ja nun direkt von der Höhe abhängt.
> Na so einfach mache ich es
> dir nicht.
>
> Einige Fragen sind:
Das sind nun meistens Fragen, die für das Grundeinkommen eigentlich
längst beantwortet sind:
> Soll es eine Bedürftigkeitsprüfung geben, wie bei Harz.
Wo wäre denn dann eigentlich der grundsätzliche Unterschied zu
heutigen Sozialleistungen?
> Oder soll es
> ein bedingungsloses Grundeinkommen sein. Also die Entkopplung von
> Arbeit bzw, Wille zur Arbeit und der Auszahlung eines Grundeinkommen.
Dies ist das Grundeinkommen, um daß es geht. Erklärt sich eigentlich
fast schon aus dem Namen selbst.
> Wie sollen die Anreizmechanismen für gemeinnützige Arbeit,
> persönliche Weiterentwicklung/weiterbildung oder Arbeit aussehen?
Dies wäre eine Frage höchstens zusätzlich/unabhängig vom/zum
Grundeinkommen.
> Sollen davon alle Sozialabgaben bezahlt werden? Thema Krankenkasse,
> Pflegeversicherung, etc.
Wovon sollen denn diese Sozialabgaben denn sonst bezahlt werden, wenn
der Betreffende kein anderes Einkommen hat? Entweder ist es im
Grundeinkommen drin, oder der Staat muss es halt so extra bezahlen.
Einfach nicht relevant.
> Sollen Leistungen wie Bafög, Kindergeld, etc. auch darüber
> abgewickelt werden?
Wenn nicht, ginge auch noch der bürokratieabbauende Effekt verloren
…
> Soll es ein abgestuftes Grundeinkommen geben. Also quasi eine
> negative Einkommensteuer mit eingerechneten Werbungskosten, für
> berufs- oder sonst wie tätige Menschen?
Was könnte dir der Name GRUNDeinkommen dazu sagen?
> Und welche Tätigkeiten sollen mittels Werbungskostenpauschale
> zusätzlich begünstigt werden? Ehrenamt. lokale Politik, Ausbildung,
> private Pflegeleistungen etc.
Auch nur ein unabhängiges “Add-on” zum Grundeinkommen.
[…]
> Und das ist bei weitem nicht alles. Es geht um die Frage, was will
> man damit wirklich erreichen, und wie müsste eine halbwegs gerechte
> Grundabsicherung der Bürgern aussehen.
> Und wenn diese Punkte geklärt sind, kann man sich an die Entwicklung
> eines Models machen, um eine Abschätzung der Auswirkungen und der
> Finanzierung durchzuführen.
Diese Vorgehensweise ist Unsinn. Es hat überhaupt keine Sinn, hehre
Ziele zu definieren, die von vorne herein nicht finanzierbar sind.
Das ist Politik nach Art des Weihnachts-Wunschzettels.
> Und dann kann man auch über die Höhe des
> Grundeinkommen und über mögliche Gegenfinanzierungen reden.
Nochmal: Die Höhe des Grundeinkommens ist sowohl für seine Funktion,
als auch für die Gegenfinanzierung der entscheidende Punkt.
> > […]
> >
> > > 4.) Es ist nicht zu erwarten, das die Menschen, die von der
> > > Gesellschaft ausgegrenzt werden, sich wehren werden.
> >
> > Und wieder dieser idiotische Ansatz, daß alle “Armen” passive,
> > unschuldige Opfer wären, die von der aktiven Gesellschaft
> > “ausgegrenzt werden. So einfach ist das nicht.
>
> Nein so einfach ist das nicht, aber leider ist die Gruppe der
> unverschuldet verarmten deutlich größer, als die der so gerne
> angeführten “Sozialschmarotzer”.
Und hier haben wir die nächste Mär: Das es entweder nur
“Sozialschmarotzer” gibt, oder eben “unverschuldet Verarmte”.
Dazwischen gibt es noch ein ganzes Spektrum derjenigen, die einen
mehr oder wenigen großen Teil der Verantwortung für ihr Schicksal
selbst tragen.
> Aber auch die haben ein Recht zu leben. Sollen wir diese Menschen
> verhungern lassen?
Nein. Und von Hartz4 kann man (schlecht) leben.
> Oder wie es einer Freundin ergangen ist. Sie
> konnte nicht arbeiten, und die Ärzte konnten nichts feststellen. 10
> Jahren nach den ersten Symptomen war dann klar, es ist MS. Willst Du
> diese Menschen ausgrenzen, nur weil irgend jemand eine Fehldiagnose
> gestellt hat? Aber von der Frau geht auch keine Gefahr aus, weil sie
> einfach nicht mehr die Kraft hat sich zu wehren.
Solche Problem löst du aber weder mit mehr Hartz4 oder einem
Grundeinkommen.
Gruss,
TecDoc
[…] [ohne nähere > Spezifizierung] genannt). Das bedingungslose Grundeinkommen soll eine > Höhe erreichen, die dem Menschen die Teilhabe auch am sozialen Leben > ermöglicht. ( OT: Die Finanzierung über […]
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