Sozial … - Glück und Geld? - Mai 22, 2008 -
> > > Und wieder dieser idiotische Ansatz, daß alle Armut selbst
> > > verschuldet sei,
> >
> > Wo denn? Ich jedenfalls habe diesen Ansatz nie vertreten.
>
> Du redest nur ständig von “auf Kosten der Gesellschaft”
soziale Hilfen gehen IMMER “auf Kosten der Gesellschaft”. Das wirst
du nicht wegdiskutieren können.
> und “hat ganz
> am Anfang selber etwas falsch gemacht” und so.
Wenn ich derartiges sage, dann nur als Reaktion auf den hier oft
schon in der Sprache vorhandenen Ansatz, daß an Armut “daß System”,
“die Gesellschaft” oder sonstwer für Armut verantworlich ist, nur die
Armen selbst nicht.
Meine Aussagen zur Verantwortlichkeit für Armut sind daher kein
“Ansatz”, sondern nur Reaktionen auf den hier allgegenwärtigen
gegeteiligen Ansatz.
> Übrigens ist es der
> zentrale Kern von *Gesellschaft*, daß man die Schwachen trägt.
Nein, das ist der Inhalt von “sozial”; “Gesellschaft” alleine
beinhaltet diesen Gedanken noch nicht; es gab viele historische und
archaische Gesellschaften, die schon aus wirtschaftlichen
Überlebensgründen Schwache weniger oder gar nicht trugen.
> Sobald *dieser* Grundsatz wegfällt, ist die Gesellschaft keine mehr.
Um diesen Grundsatz selbst geht es überhaupt nicht, du willst hier
bloß die Diskussion in ne moralische Grundsatzecke bringen, - die
Fragen sind doch ganz andere: Wie weit, in welchem Maße soll die
Gesellschaft Schwache mittragen, wieviel soll sie dafür aufwenden?
Und wie soll die Gesellschaft mit Schwachen umgehen, die mindestens
teilweise für ihre Schwäche mitverantwortlich sind?
Darum geht es, und da sind Allgemeinplätze wie deiner sinnleer.
Gruss,
TecDoc
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