Wunsch Geld

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> mir ist getrolle aber schon für gaaaanz andere beiträge in die schuhe
> geschoben worden.
*lol* Na das glaub ich aufs Wort. Bei heise.de wird so mancher
vertrollt, der eigentlich nur eine andere Meinung hat. (Dafür werden
die richtigen Trolle mit — und Kommentaren bedacht und freuen sich
wie verrückt drüber. Das ist wohl eine Art Naturgesetz. :-))
> bekommt er bei der ich-ag nicht.
Er bekommt Geld, und das über einen Zeitraum von 3 Jahren. Das ist
schonmal nicht übel.(Und das war mit unterstützen auch gemeint.)
> wenn arbeitsplatz heißt, das ein “kunde” den arbeitsplatz bezahlt,
> dann stimme ich dir nicht zu. so. o.: “sinnvolle” sachen sind nicht
> unbedingt die, für die ein kunde bereit oder in der lage ist, zu
> bezahlen. siehe unentgeltliche nachbarschaftshilfe.
Ein unendliches Thema. Klar bezahlen “wir” mit unseren Steuern auch
den Kumpel unter Tage. Oder den Polizisten, BGSler usw.
Der Kunde bezahlt eigentlich alles. Die Verteilung ist mir aber
wichtig. Ich halte es für klüger den Ich-AGler zu subventionieren,
als den Arbeitslosen zu bezahlen. Auch das ist wieder ein
kompliziertes Thema. Arbeitslosengeld ist ja eine
Versicherungsleistung, Arbeitslosenhilfe dagegen nicht.
> ich-ags oder wie auch immer man sie nennen mag und wird, können nur
> dann unter marktwirtschaftlichen gegebenheiten existieren, wenn
> jemand für die angebotenen dienstleistungen bezahlt. dazu fehlt m. e.
> in D sowohl das geld als auch der wille (der kunden). wo sollen denn
> die leute das geld für die ganzen sich selbst ausbeutenden ich-agler
> hernehmen? die reichen haben eh bisher die putze schwarz bezahlt. das
> ganze spiel ist also, wenn ich mich nicht sehr irre, bestenfalls eine
> umlenkung der mittel. “legalisierte schwarzarbeit” nennt man das
> wohl.
Das glaube ich nicht. Ich-AG bedeutet ja nicht nur Klein(st)-Betriebe
in der Dienstleistungsbranche. Du kannst auch als Sub-Unternehmer für
deinen Chef arbeiten oder (nach den neuen Regelungen) auch einen
2-Mann-Betrieb gründen. Völlig egal ob Produktion oder
Dienstleistung. Ideen sind gefragt und Kundschaft gibt es genug.
> hier bitte ich um nähere info, da ich deine aussage nicht verstehe.
Du kannst als Ich-AGler nach (z.B.) 2 Jahren problemlos in die
staatlichen Sozialversicherungssysteme zurückkehren. Du musst also im
Negativfall deine Firma abwickeln, bekommst danach aber erneut
Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe. Als “normaler”
Selbstständiger darfst du dich auf dem Sozialamt melden und kommst
(wenn ich noch richtig informiert bin) auch nicht mehr in die
gesetzlichen Krankenkassen.
Außerdem ist die Dauer der Unterstützung für Ich-AGler höher.
Früher waren es 6 Monate Übergangsgeld für normale Selbstständige.
Heute bekommst du 3 Jahre lang Unterstützung und kannst problemlos
dein Geschäft aufgeben und musst eben nicht zum Sozialamt.
Du kannst die Unterstützung für die Ich-AG auch mehrfach bekommen.
Das heißt, wenn es einmal schief gegangen ist, dann bist du nicht
gleich “unten durch”.
> Und das irgendwelche verschwurbelten Banken oder IHKs nicht
> > zwangsläufig die Finger im Spiel haben.
>
> ohne bank in der regel kein startkapital. daß die banken die ich-ags
> wohl kaum als ihre neue kreditzielgruppe sehen, war jedoch auch schon
> vorher klar.
Das Problem ist, das du bei der alten Regelung ein Konzept vorlegen
musstest, was irgendwer (Bank, IHK usw.) für gut befunden hat. Das
ist heute nicht mehr so.
Ein weiteres Problem sind die Fördermittel. Die kannst du als
“normaler” Selbstständiger nur beantragen, wenn du auch einen Kredit
bei der (Haus-)Bank aufnimmst. Den bekommst du natürlich nur mit dem
richtigen Konzept und mit Kreditantrag.
Da wird imho die Bewertung einer Geschäftsidee auf die Banken
abgewälzt. Und wenn die Bank dagegen ist, dann bekommst du auch keine
Förderung.
Das bedeutet also, du bekommst nur Förderung wenn du 1. ein (aus
Sicht der Bank) gutes Konzept hast, 2. genug Eigenkapital für einen
Kredit hast und 3. du bereit bist, Schulden aufzunehmen.
Was für ein Blödsinn!
> abschaffung der bürokratie = anarchismus. wirds wohl nie geben.
Nein, so hatte ich es nicht gemeint. (meine Schuld)
Abschaffung ist nicht mein Ziel. Aber Einschränkung und Abbau von
Bürokratie.
Besonders bei solchen Dingen wie Förderung von Selbstständigkeit.
Nicht nur da gibt es viele Sparmöglichkeiten.
Aber erklär mal einer Regierung, daß sie 100.000 Leute einsparen
könnte.
Gruß
FunkyTurtle

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