Re - Glück und Geld? - Mai 14, 2008 -
geldch versuchs mal frei:
> Die Armen beschweren sich, wie immer,
> aber das ist nur Geschwätz von Faulen,
alternativer Vorschlag:
aber das ist nur nutzloses/leeres Geschwaetz.
> unser System belohnt jeden,
> zumindest jeden, der … hm … von Bedeutung ist?
zumindest die, auf die es ankommt?
> Meint er das nun, weil er die Meinung vertritt
Der erste, ja.
> oder um den Zustand zu
> kritisieren?
Der zweite, ganz sicher.
Es ist ja auch wirklich etwas dran, bedingt halt nur, sich mit den
Regeln des Systems einverstanden zu erklaeren und sie nicht zu
hinterfragen. Wenn man kein Problem damit hat, dass Konzerne, deren
Aktien grade abheben, irgendwelche Drittweltstaaten zur Sau machen,
Menschen und vor allem Kinder ausbeuten, nur um den SHV nach oben zu
treiben, dann kann man das Spiel mitspielen und wird auch ‘belohnt’.
Jeder kann das. Man muss nur seine moralischen Skrupel ueberwinden.
Nicht jeder schafft das. Bezogen auf ‘ehrliche Arbeit’, also was man
im klassischen Sinne darunter versteht, trifft der Spruch aber auch
schon lange nicht mehr zu. Zuviele ‘Mittelstaendler’ rackern sich ab
und kommen doch auf keinen gruenen Zweig, vom einfachen Lohnsklaven
mal ganz zu schweigen,
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