Re: wer handys fuer ne “mark” verkauft, ../wer nicht mit geld umgehen kann… - Handy-Rechnungen: Kein Geld fürs Statuss…
geld Nun, für lebensnotwendige Produkte wie Lebensmittel, um die man
> > nicht
> > herumkommt, ist als primäres Bedürfnis anzusehen. Autos sind
> meiner
> > meinung nach in den teriären Bereich einzuordnen (es bleibt ja
> die
> > Möglichkeit (zum größtenteils) offen, öffentliche Verkehrsmittel
> zu
> > benutzen.
>
> Aber auch nur, wenn man in einer halbwegs großen Stadt wohnt, auf
> dem
> Lande muß man schon Glück haben, wenn man gut mit den Öffis zur
> Arbeit
> kommt. IMHO ist der Normalfall, daß die Benutzung von Öffis die
> Zeit,
> die man zur Arbeit benötigt, verdoppelt (wenn man nicht unmittelbar
> in
> der Stadt lebt), bei mir würde sie sich vervierfachen (DANKE Üstra
> für
> diese tollen Fahrpläne *humpf*).
Das wird ja jetzt schon ganz schoen o.T. Kann mir eine Bemerkung
aber trotzdem nicht verkneifen. Sorry.
Aus meiner Sicht haben beide hier zitierten Diskussionsteilnehmer
Recht. Man kann nicht einfach zwischen Autos und oeffentlichem
Nahverkehr umschalten. Das fuehrt genau zu den beschriebenen
Reibungsverlusten, d.h. zu teilweise ewig langen Fahrwegen, die
mit dem Auto sehr schnell zu fahren sind. Das ist aber nur die
eine Haelfte der Wahrheit. Die andere Haelfte besteht darin, dass man
Siedlungsraeume sehr wohl so entwickeln kann, dass sie sowohl
attraktiv als auch gut mit oeffentlichen Verkehrsmitteln
zu bedienen sind. Es ist eine politische Frage, was wir wollen.
Und natuerlich koennte man im Zweifelsfall keinesfalls knall auf
Fall auf das Auto verzichten. Dazu ist Deutschland (andere Laender
auch) zu zersiedelt. Wie gut aber oeffentlicher Verkehr funktionieren
kann, laesst sich meinethalben in Israel oder Japan beobachten.